Seugast hofft noch

Kopf an Kopf und dann ist auch noch der Ball dazwischen: Der 1. FC Neukirchen (links Torhüter Dominik Thumann, rechts Michael Steinbauer) und der FSV Gärbershof (Nico Stanke, Mitte), machen Platz eins und zwei in der A-Klasse Süd unter sich aus - im Fernduell. Bild: Ziegler

Heute ist der letzte Spieltag der Saison 2014/15 in der A-Klasse Nord, und der 1. FC Neukirchen steht vor dem Titelgewinn und dem Wiederaufstieg in die Kreisklasse. Außer der TSV Kümmersbruck macht einen Strich durch die Rechnung.

Noch einen möglichst erfolgreichen Kick, dann haben die meisten Fußballer der A-Klasse Nord erst einmal Regenerationspause. Nachtarocken müssen allerdings die Relegationsteilnehmer sowohl in Richtung Kreisklasse als auch in die B-Klasse. Der Vize aus dieser Liga dürfte wohl wieder einmal in Folge FSV Gärbershof heißen - außer Tabellenführer FC Neukirchen patzt noch in Kümmersbruck - und muss zunächst einmal mit dem SC Germania Amberg II in das erste Stechen.

In Sachen Klassenerhalt hat die DJK Seugast die schlechtere Ausgangsposition als der FC Kaltenbrunn. Wer schließlich auf dem vorletzten Platz über die Ziellinie kommt, misst sich am 31. Mai zunächst mit der DJK Neuhaus (2. B-Klasse 5). Zunächst waren es vier, später drei Mannschaften, die sich für die aufstiegsrelevanten Plätze in Position brachten. Der TuS Schnaittenbach ist nach zwei Niederlagen ebenfalls aus diesem erlauchten Kreis ausgeschieden, dem jetzt nur noch der FC Neukirchen und der zwei Punkte zurückliegende FSV Gärbershof angehören. Damit liegen die Karten auf dem Tisch: Gewinnt der 1. FC Neukirchen beim TSV Kümmersbruck, was sicherlich kein Spaziergang wird, ist die Rückkehr in die Kreisklasse beschlossen. Holt sich der Favorit nur ein Unentschieden, könnte der FSV Gärbershof gleichziehen, sofern er gegen die DJK Gebenbach II gewinnt. Das möchte die Stammler-Truppe auch, die seit Anfang November alle Spiele gewonnen hat. Allerdings fehlen in diesem Spiel mit Eduard Kohl, Lukas Cerny und Fabian Lotter drei wichtige Akteure. Punktverluste würden den FSV nur dann schmerzen, wenn der "kleine FCN" nicht gewinnt

Die SG Neudorf/Luhe II hat sich am letzten Spieltag in Sicherheit bringen können. Das war auch wichtig, denn die Aussichten, beim SV Michaelpoppenricht Punkte zu ernten, sind eher gering. Somit wehren sich zwei Vereine gegen den Fall in die B-Klasse, der für erste Mannschaften besonders bitter ist - Beispiele aus der Vergangenheit (SGS Amberg, ESV Amberg, TuS Hohenburg) belegen dies nachhaltig. Die DJK Seugast hat zu Beginn der Saison die ersten beiden Spiele gewonnen, ab dem sechsten Spieltag aber konnte der ehemalige Bezirksligist nur noch ganze drei Zähler ergattern. Damit konnte das Team der roten Laterne lange, aber nicht lange genug ausweichen und im letzten Match soll noch einmal die Wende Richtung Abstiegsrelegation kommen. Beim heim- und laufstarken FC Großalbershof wird dieses Vorhaben für den Tabellenletzten eine ganz heiße Nummer werden.

Gewinnt die DJK doch, wäre der FC Kaltenbrunn bei einer Niederlage in Theuern Direktabsteiger. Bei einem Unentschieden des FC käme es noch zu einem Entscheidungsspiel, und würde der Ex-Kreisligist im Vilstal gewinnen, kann er sich auf alle Fälle auf die Relegation einschwören.
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