Sicherheit im Vordergrund

Im Ernstfall kein leichtes Umfeld: Die Feuerwehr übte mit 55 Aktiven in der Justizvollzugsanstalt. Personenrettung und Löschen waren angesagt. Bild: hfz

Kein gewöhnliches Terrain für eine Feuerwehrübung: Die Amberger Aktiven mussten den Ernstfall beim Löschen und bei der Personenrettung in der Justizvollzugsanstalt trainieren.

In dem Gefängnis simulierten die Retter einen Brand mit einer Nebelmaschine im Versorgungskeller der Anstaltsküche. Elf Löschfahrzeuge rückten dann mit rund 55 Feuerwehrleuten gegen 19.45 Uhr zu der Übung aus.

In die Krankenabteilung

Zunächst stand die Personenrettung mit Atemschutz von fünf Insassen und einem Justizbeamten im Versorgungskeller der Anstaltsküche im Vordergrund. Sofort wurden sie in die Krankenabteilung gebracht und versorgt. Aus Sicherheitsgründen räumten die Verantwortlichen zügig einen kompletten Unterkunftsbereich der Gefangenen.

Dazu wurden die Kollegen der Justizvollzugsanstalt zur Verstärkung aus ihrer Freizeit geholt. Anschließend standen die Löschmaßnahmen im Vordergrund. Zugleich überprüften die Aktiven die internen Alarmierungswege der Einrichtung. Nach zwei Stunden war die Übung beendet. Im Ernstfall ist für die Feuerwehr und die Verantwortlichen der Justizvollzugsanstalt wichtig zu wissen, dass auf eine professionelle Hilfe beiderseits Verlass ist.
Weitere Beiträge zu den Themen: Oktober 2014 (9311)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.