Sie geben nicht auf:
Filiale "nicht mehr sinnvoll"

Dieter Weiß (links) übergab den Sparkassen-Vorständen (hinten von links) Alexander Düssil, Dieter Meier und Werner Dürgner 455 Unterschriften gegen die Schließung der Filiale an der Eglseer Straße. Auch die Stadträtinnen Simone Böhm Donhauser, Hannelore Zapf und Bürgermeisterin Brigitte Netta suchten das Gespräch. Der Stadtverband der SPD war durch seinen stellvertretenden Vorsitzenden Daniel Holzapfel (rechts) vertreten. Bild: hfz
Mitglieder der SPD wehren sich weiter gegen die Schließung der Sparkassen-Filiale an der Eglseer Straße. Sie scheuten auch ein Treffen mit den Bank-Vorständen nicht. Im Gegenteil.

Amberg. Mitglieder der SPD-Stadtratsfraktion und des Stadtverbands-Vorstands wollten es ganz genau und aus erster Hand wissen. Sie trafen sich mit den Vorstandsmitgliedern der Sparkasse Amberg-Sulzbach, um über das Ende der Geschäftstelle im Ortsteil Eisberg zu sprechen.

In dem rund zweieinhalbstündigen Gespräch stellten Vorstandsvorsitzender Dieter Meier und seine Vorstandskollegen Werner Dürgner und Alexander Düssil die Sparkasse vor. Anhand von Mitarbeiter- und Umsatzzahlen zeigten sie laut einer Presse-Info der SPD auf, welche Bedeutung die Sparkasse für die Stadt und den Landkreis habe. Das Geldinstitut sei der größte regionale Ausbildungsbetrieb in der Finanzbranche. Dieter Weiß, stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender, überreichte Meier die gesammelten Unterschriften. 455 Frauen und Männer hatten sich gegen das Ende der Filiale ausgesprochen. Der Sparkassenchef erklärte, dass "aufgrund der veränderten Kundenströme" der Betrieb der "Filiale nicht mehr sinnvoll" gewesen sei.
Weitere Beiträge zu den Themen: Sparkasse (9729)April 2015 (8563)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.