Sie haben vier Jahrzehnte den Nachwuchs gefördert. Bei der Jubiläumsfeier erhielten die Ammersrichter Verantwortlichen dafür ein Lob von höchster Stelle.
Zwei seit 1976 dabei

Das war spannend und machte Spaß. Bei der "Tour de Ari" ging es darum, wer in diesem überdimensionalen Sack am schnellsten ist.
(tne) "Großer Respekt und großer Dank für die jahrzehntelange Arbeit", sagte Oberbürgermeister Michael Cerny, als er der Ammersrichter Jugendfeuerwehr zu ihrem 40-jährigen Bestehen gratulierte. Den Auftakt zu den Feierlichkeiten machte zuvor ein Leistungsmarsch, die "Tour de Ari", bei der sieben Mannschaften ihre Geschicklichkeit und ihren Teamgeist bei verschiedenen Aufgaben unter Beweis stellen mussten - wie zum Beispiel beim Aufbauen eines Zeltes oder dem gemeinsamen Sackhüpfen in einem überdimensionierten Plastikbeutel.

Bei der anschließenden Siegerehrung mit Bundesjugendwart Heinrich Scharf betonte Cerny, wie wichtige gerade in der heutigen Zeit eine funktionierende Nachwuchsarbeit für einen Verein sei. Ein großer Dank gelte vor allem den Gründungsvätern der Jugendfeuerwehr Ammersricht, die damals gesagt hatten: "Wir machen das" - und vor allem allen, die heute noch aktiv sind. Vorsitzender Wolfgang Nagler blickte kurz auf die Geschichte zurück. So seien mit Andreas Niebler und Wolfgang Weigl zwei Mitglieder der ersten Jugendgruppe, die Ehrenkommandant Franz Geheeb 1976 ins Leben gerufen hatte, immer noch im Dienst.

Seit 1983 wurden Jugendliche ab 14 Jahren, seit 1998 ab 12 Jahre in die Jugendfeuerwehr aufgenommen. Seitdem waren die Jugendlichen immer in drei Ausbildungsgruppen aktiv. 1987 wurde auf Initiative von Wolfgang Weigl eine Partnerschaft mit der Feuerwehr Preetz in Schleswig-Holstein eingegangen, die seitdem hält.

Stellvertretender Jugendwart Bastian Prechtl stellte abschließend kurz die aktuelle Situation vor. So seien im Moment 31 Jugendliche und 11 Ausbilder in den drei Ausbildungsgruppen aktiv. Damit stelle man die größte Jugendfeuerwehr im Stadtverband Amberg. Dies sei, so Prechtl, eine Bestätigung der hervorragenden Jugendarbeit, die seit Jahren den Jugendlichen ein abwechslungsreiches und vielfältiges Programm biete.

Abschließend überreichte Michael Cerny die Pokale für an die Sieger der "Tour de Ari". Den Triumph sicherte sich der Ammersrichter Kirwaverein. Es folgte die Feuerwehr Preetz, die extra mit einer Abordnung die rund 750 Kilometer Anfahrt auf sich genommen hatte. Auf Rang drei kam die Feuerwehr Steiningloh. Die folgende Jubiläums-Party dauerte bei Bier, Bratwürsten und Cocktails bis in die späten Abendstunden.
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