SkF-Vorstand verliert mit Anita Mölter eine tragende Säule
Kinder-Elend geht ihr zu Herzen

Doris Hallermeyer (von links) vom Landesverband und SkF-Vorsitzende Marianne Gutwein stolz, dankbar, aber auch traurig zugleich, weil nach 13 Jahren Anita Mölter aus gesundheitlichen Gründen ihren Vorstandsposten aufgegeben hat. Bild: wec
Mit einem weinenden und einem lachenden Auge verabschiedete sich Anita Mölter aus gesundheitlichen Gründen aus dem Vorstand des Sozialdienst katholischer Frauen (SkF), dem sie 13 Jahre angehörte. Die heute 73-jährige Sulzbach-Rosenbergerin traf vor rund 20 Jahren die Entscheidung, sich ehrenamtlich für den SkF einzusetzen.

Damals standen zwei Aussiedlerwohnheime in ihrem Heimatort, in denen die Familien sehr beengt leben mussten. Der SkF richtete für die Kinder dort Spiel- und Förderkreise ein, um sie in ihrer neuen Heimat besser zu integrieren. Mölter nahm sich ihrer an und förderte spielerisch die deutsche Sprache, bereitete die Kinder auf den hiesigen Kultur- und Lebenskreis vor. Seit 2008, als die Heime geschlossen und eine Hausaufgaben- und Freizeitbetreuung in der Jahnschule eingerichtet wurden, engagierte sich die Seniorin dort.

Bereits 2001 stellte sie sich als Vorstandsmitglied zur Verfügung und trug seitdem Verantwortung. Ihr liegen nach wie vor besonders die Kinder am Herzen. Ob in der Kinderbetreuung, der Übernahme des Pflegekinderdienstes, der Hausaufgabenhilfe oder zahlreichen anderen Projekten.

Um ein sichtbares Zeichen des Dankes auch auf höchster Ebene zu setzen, war Landes- und Bundesvorstandsmitglied Doris Hallermayer zur einer Laudatio aus München angereist. Sie würdigte das langjährige, uneigennützige und ehrenamtliche Engagement von Anita Mölter mit der Überreichung des SkF-Kristalls. Hallermeyer betonte, eine beliebte und humorvolle Mitstreiterin und Mitarbeiterin aus dem Vorstand zu verabschieden. Weil es die Gesundheit erfordere und deshalb die belastende Verantwortung in jüngere Hände abgegeben werde. Im Club an der Jahnschule wird die 73-Jährige dennoch aktiv bleiben, kündigte sie an. Ebenso behält sie den Vorsitz des Fördervereins des SkF inne.
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