Solidarisches Amberg
Angemerkt

50 Jahre Projekthilfe Dr. Luppa: Das ist mehr als ein "normales" Vereinsjubiläum. Es ist das Bekenntnis einer Stadt und ihrer Bürger zu effektiver Entwicklungshilfe - "von Mensch zu Mensch". So lautete einer der ersten Werbeslogans, der sich heute bildlich im Logo der Organisation ausdrückt: zwei Menschen aus verschiedenen Teilen der Erde, die sich die Hand reichen.

Diesen Handschlag vollziehen die Bürger aus Amberg und Umgebung seit 50 Jahren bereitwillig mit. Indem sie nicht nur großzügig spenden, sondern sich oft solidarisierten mit der Arbeit der Projekthilfe Dr. Luppa. Erinnert sei nur an die philippinische Stadt Sorsogon, für die Amberg praktisch sein Altstadtfest feierte. Mit dem Erlös wurden dort jahrelang eine Poliklinik und ein Kinderhospital unterstützt - die Amberger identifizierten sich mit Sorsogon, machten das zu ihrem Projekt.

Heute ist die Hilfe nicht nur vielschichtiger geworden, sie hat sich auch gewandelt. Sie baut viel stärker auf die Einbindung der Partner vor Ort und das Ziel Selbstständigkeit statt Abhängigkeit. Eigentlich drückt der vor 17 Jahren geänderte Name des Vereins das aus, was er heute leistet. Er hilft bei Projekten in armen Ländern. Aber auch der frühere Name, Amberger Fördergemeinschaft, hat seine Gültigkeit behalten. Die Organisation ist eine Gemeinschaft von Amberg(ern) geblieben, die Projekte in der dritten Welt fördern. Apropos Namen: Der Name Ambergs stand dabei immer vorne dran. Die Vilsstadt ist ein Aushängeschild für Entwicklungszusammenarbeit auf lokaler Basis geworden - von Ort zu Ort, von Mensch zu Mensch.

thomas.amann@zeitung.org

Polizeibericht Vier Autos in Unfall verwickelt

Amberg. (kan) Rund 10 000 Euro Gesamtschaden, dazu ein Peugeot, der nicht mehr fahrbereit war und von einem Abschleppdienst abgeholt werden musste - das ist laut Polizei die Bilanz eines Unfalls am Samstag um 10.55 Uhr in der Bayreuther Straße.

Ein 30-jähriger Amberger am Steuer eines Opel Meriva hatte verkehrsbedingt angehalten. Eine 23-Jährige - sie fuhr den Peugeot - und ein 48-Jähriger mit seinem Opel Zafira konnten rechtzeitig hinter dem Opel stoppen. Eine 67-Jährige aus dem nördlichen Landkreis erkannte die Situation jedoch zu spät. Ihr Ford landete auf dem Peugeot, der wurde auf den Zafira geschoben, dieser wiederum auf den Meriva. Zumindest gab es bei dem Zusammenstoß nach Polizeiangaben keine Verletzten.
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