Solidarität läuft auf 17 500 Euro zu

Lea, Annika und Theresa trugen mit dazu bei, dass die G8a des Dr.-Johanna-Decker-Gymnasiums die zweitmeisten Runden erlief.

Es sind rekordverdächtige Zahlen: Über 800 Mädchen machten sich auf die Socken. Sie liefen auf einer 1,2 Kilometer langen Strecke 7013 Runden und erreichten damit ein Spendenergebnis von 17 500 Euro für mehrere soziale Projekte. Das nennt man Solidarität, besser Solidaritätslauf.

Zum fünften Mal ging diese Benefizaktion der Dr.-Johanna-Decker-Schulen heuer auf dem ehemaligen Landesgartenschaugelände über die Bühne. 801 Mädchen von Gymnasium und Realschule begaben sich auf den von Lehrkräften abgesteckten Joggingkurs, um bei bestem Wetter möglichst viel Geld zu "erlaufen". Mit ihren 7013 Runden haben die Schülerinnen am Ende ihre bisherigen Solidaritätsläufe ebenso übertroffen wie mit der zusammengekommenen stattlichen Spendensumme.

Eltern helfen und rennen mit

Organisiert wurde die Aktion wie schon in den vergangenen Jahren vom eingespielten Team des Arbeitskreises Shalom für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung sowie der Fachschaft Sport (unterstützt durch die Elternbeiräte, die nicht nur beim Verkauf der von den Schülerinnen gestifteten Kuchen halfen, sondern auch selbst in die Laufschuhe schlüpften, um ihre Runden zu drehen).

Die Gymnasiastinnen der Q11 hatten nach einem festgelegten Ablaufplan drei Pflicht-Laufrunden absolviert, um dann als Protokollantinnen die Leistungen der Teilnehmer mit einem Rundeneintrag in der Klassenliste und einem Stempel im Laufpass zu dokumentieren. Auch die Schulsanitäterinnen waren abwechselnd für "stationären und mobilen Einsatz" eingeteilt und ließen sich ihre Runden bescheinigen.

Im Vorfeld des Solidaritätslaufs hatten die Schülerinnen ihre Eltern, Verwandten, Nachbarn und Bekannten als Sponsoren gewinnen können, die sich per Unterschrift verpflichteten, jede gelaufene Runde mit einem selbst gewählten Geldbetrag zu belohnen. Ein Wettbewerb der beiden Elternbeiräte, der den Klassen mit der höchsten Durchschnitts-Rundenzahl pro Schülerin Geldpreise für die Klassenkasse (150, 125 bzw. 100 Euro) versprach, hatte nicht nur die G 10a (17,61 Runden), G 8a (15,85) und G 9b (14,29) zu Höchstleistungen angespornt.

Die eingenommenen 17 500 Euro kommen verschiedenen Hilfsprojekten zugute, die von den Mädchen der Dr.-Johanna-Decker-Schulen schon seit Jahren nachhaltig gefördert werden.

Afrika,Philippinen und mehr

Neben dem Sozialdienst katholischer Frauen und den beiden von Amberg ausgehenden Hilfsprojekten Africa-Luz und Mityana (Uganda) sind dies die afrikanischen Projekte Siyabonga und Go ahead, das Hilfsprojekt Abbé Felix (Kongo) und die Förderung für die Martin-Luther-Highschool in Namibia. Im asiatischen Raum werden die Kinderhilfe Afghanistan, der Verein Brücken zum Himalaya sowie die Philippinenhilfe unterstützt. In Mittelamerika rechnen Haiti Care und das Bildungsprojekt in Ignacio Ellacuria (El Salvador) fest mit regelmäßigen Zuwendungen aus Amberg.
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