Soziale Teilhabe ausbauen

Freude über die Zusammenarbeit bei (von links) Kulturreferent Wolfgang Dersch, Georg Thurner von der Sparda-Bank, Bernhard Saurenbach, Vorsitzender der Amberger Tafel, und Oberbürgermeister Michael Cerny. Bild: hfz

Die Tafel Amberg steht seit zehn Jahren für soziales Handeln und Humanität. Zusätzlich gibt es innerhalb dieser Einrichtung und Dank eines Gönners in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat auch eine Kultur-Tafel für Veranstaltungen im Stadttheater. Das Angebot soll nun erweitert werden.

Ob Theater, Kino, Konzert oder Tanz, Kultur weckt Gefühle.Der Besuch eines Live-Erlebnisses inmitten voller Zuschauerreihen macht glücklich, heiter oder stimmt auch nachdenklich und inspiriert zu neuen Gedanken und Perspektiven. "Deshalb wollen wir auch diese Arbeit intensivieren und ausbauen. Wir erleben, dass soziale Teilhabe sehr stark in kulturellen Räumen stattfindet", sagt Bernhard Saurenbach, Vorsitzender der Tafel Amberg.

Um dieses Angebot der Stadt zu erweitern, kooperiert nun die Tafel Amberg mit dem Ostbayerischen Kulturforum. Ein erstes gemeinsames Projekt waren im Januar die Veranstaltungen der Traumfabrik im ACC. Weitere befinden sich aktuell in Planung. Das Ostbayerische Kulturforum wurde 2014 mit einer 60 000-Euro-Anschubfinanzierung der Sparda-Bank Ostbayern-Stiftung gegründet und hat sich der Arbeit in sozio-kulturellen Projekten sowie der Förderung von Arbeitskultur in Wirtschaft und Arbeitswelt verschrieben. "Es ist uns ein großes Anliegen in Zeiten wo soziale Strukturen aufbrechen und komplexer werden, regional und lokal unterstützend an einem gesellschaftlichen Zusammenhalt mitzuwirken", führt der Vorstandsvorsitzende der Sparda- Bank Ostbayern, Georg Thurner, aus.

Neben ihm sind Dr. Hans-Martin Weiss, evangelischer Regionalbischof von Regensburg, und Regensburgs Oberbürgermeister Joachim Wolbergs als Gründungsmitglieder im Vorstand vertreten. Der noch junge Verein unterstützt seit einiger Zeit erfolgreich die Tafeln in Landshut, Weiden, sowie ab 1. April auch in Regensburg mit Infrastruktur und Knowhow. Es geht um den Zusammenhalt in der Gesellschaft. Um ein faires Miteinander. Und darum, die kulturellen Stärken in Ostbayern in den vielfältigen Bereichen der Gesellschaft zum Tragen zu bringen.

Ein Brückenschlag

Die Stadt Amberg steht mit voller Überzeugung hinter diesem Projekt. "Der Brückenschlag in diesem Projekt zwischen Wirtschaft, Stadt und einer sozio-kulturellen Organisation ist ein Musterbeispiel für einen innovativen Ansatz zur Gestaltung unseres Lebensraumes in der Stadt Amberg", machte Oberbürgermeister Michael Cerny anlässlich eines gemeinsamen Treffens aller Beteiligten im Rathaus, deutlich.

"Das Kulturreferat der Stadt, das die Kulturtafel schon seit seiner Gründung begleitet, wird auch weiterhin intensiv dieses Projekt fördern", merkte Kulturreferent Wolfgang Dersch an. Bei Interesse an der Kulturtafel gibt es Infos bei der Tafel unter www.amberger-tafel.de und in Zukunft auch unter www.ostbayerisches-kulturforum.de.
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