Sozialmedizinische Nachsorge betreut 23 Familien
Hausbesuche bei den kleinen Patienten

Ein wichtiger Pfeiler der Arbeit von Flika, dem Förderverein der Kinder- und Jugendklinik von St. Marien, ist die sozialmedizinische Nachsorge. Bei der Mitgliederversammlung (wir berichteten) legte Lisa Wendl-Reiß dazu Zahlen und Fakten vor. Sie sagte, mit der sozialmedizinischen Nachsorge sei im Januar 2007 begonnen worden, zunächst ehrenamtlich, jedoch sei schon sieben Monate später die Abrechnung mit den Kassen erfolgt.

Im vergangenen Jahr seien 23 Familien betreut worden. "Wie viele es sind, ist immer abhängig vom Verlauf", erklärte sie und erwähnte auch das Jahr 2012: Da waren es 31 Kinder, bedingt dadurch, dass viele Frühgeborene auf die Welt gekommen waren. 2014 wurden 213 Hausbesuche gemacht, zurückgelegt wurde dabei die Strecke von 10 700 Kilometern. Rechne man das in Stunden um, so waren dies 372,25 in den Familien. 303 davon wurden laut Wendl-Reiß von den Kassen refinanziert, die restlichen 69,25 wurden auf Spendenbasis bestritten.

"Im Schnitt pendelt sich die Anzahl der Stunden bei 350 ein", erläuterte sie weiter. Zähle man noch den organisatorischen Anteil von 113,5 Stunden hinzu, komme man auf knapp 500 Stunden. "Da sind aber die Fahrzeiten zu den Familien und wieder zurück noch nicht drin", führte sie aus. Betreut wurden 2014 neun Familien mit einem Frühgeborenen unter 1000 Gramm, das vor der 32. Schwangerschaftswoche zur Welt kam, und elf, die ein Kind mit Diabetes haben. Außerdem seien es noch Kinder von einem oder zwei Jahren mit verschiedenen Krankheiten wie zum Beispiel Gedeihstörungen.
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