SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus gibt sich selbstbewusst - Fesich neuer Vorsitzender
"Alten sind die stärkste Gruppe"

Eine neue Führung hat die SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus. Vorne von links Vorsitzender Wolfgang Fesich, seine Stellvertreter Sebastian Falk und Rosemarie Hentschel sowie Schriftführer Helmut Losehand. Die Parteiarbeit der Senioren würdigten (hinten von links) Bürgermeisterin Brigitte Netta, stellvertretende Landrätin Brigitte Bachmann, 60plus-Bezirksvorsitzende Brigitte Wilhelm und SPD-Kreisvorsitzender Reinhold Strobl. Bild: Uschald
Die Gruppe 60plus ist die größte Arbeitsgemeinschaft der SPD. Also will sie sich auch in die aktuelle Tagespolitik einbringen. In Amberg sei dies schon erfolgreich geschehen, wie der scheidende Unterbezirksvorsitzende von Amberg-Sulzbach-Neumarkt, Peter Nißlbeck, am Samstag bei der Konferenz der SPD-Senioren betonte.

Die Aktivitäten von 60plus seien für die Partei unverzichtbar. "Nach meiner Erfahrung nehmen die übergeordneten Parteigremien unsere Impulse gerne auf, beispielsweise beim Thema Barrierefreiheit", sagte Nißlbeck. Dies gelte nicht nur für Amberg, sondern auch für Sulzbach-Rosenberg und den Landkreis Neumarkt. Dort sei es gelungen, einen Kreisverband 60plus zu gründen.

Dem Zusammenhalt dienten gemeinsame Ausstellungsbesuche und gesellige Veranstaltungen. Am Ende seiner vierjährigen Vorsitzendentätigkeit betonte Nißlbeck: "Wir haben das Potenzial. Man muss daraus nur was machen."

"Schätzen eure Arbeit"

Was die aktuelle Zusammenarbeit der SPD mit der CSU im Amberger Stadtrat anbelangt, meinte er: "Mitgestalten ist immer besser als nur zu kritisieren". Nißlbeck appellierte an die Partei, die wiedererstarkten Jungsozialisten stärker einzubinden.

Bürgermeisterin Brigitte Netta hob hervor: "Wir schätzen als Jüngere eure Arbeit." Die Arbeitsgemeinschaft 60plus betrachte sich nicht als Altenclub der Partei, betonte Bezirksvorsitzende Brigitte Wilhelm. Vor allem im Wahlkampf hätten sich die SPD-Senioren stark engagiert. Darüber hinaus seien sie häufig auch noch in der Gewerkschaft oder in der Arbeiterwohlfahrt aktiv. Mit der Bemerkung: "Wir Alten sind die stärkste Gruppe der SPD" unterstrich Wilhelm die Bedeutung der Arbeitsgemeinschaft.

Auch SPD-Kreisvorsitzender Reinhold Strobl und die stellvertretende Unterbezirksvorsitzende, Birgland-Bürgermeisterin und stellvertretende Landrätin Brigitte Bachmann würdigten die Einsatzfreude von 60plus.

Sie lobten aber auch über die positive Entwicklung bei den Jusos, die mit einer sechsköpfigen Abordnung der Versammlung beiwohnten.
Weitere Beiträge zu den Themen: Februar 2015 (7876)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.