Spitzenreiter und Schlusslicht

1,80 Meter groß, 26 Jahre alt, die Nummer 455 der Welt und die Nummer 2 des TC Schanzl: Der Österreicher Pascal Brunner (Bild) war am Auftaktwochenende der Tennis-Regionalliga der einzige der Amberger Top-3, der ein Einzel gewann. Bild: Ziegler

Das Auftakt-Wochenende verlief nach Maß, jetzt möchte der TC Schanzl die nächsten beiden Schritte in Richtung Rückkehr in die 2. Bundesliga machen. Die Aufgaben könnten dabei unterschiedlicher nicht sein.

(frü) Drei Mannschaften stehen nach dem zweiten Spieltag der Tennis-Regionalliga Süd-Ost mit 4:0 Punkten an der Spitze: TC Amberg am Schanzl, Vorjahresmeister TSV 1860 Rosenheim und ganz oben der TC Weiß-Blau Würzburg. Die Unterfranken, am Samstag, 11. Juli (11 Uhr), zu Gast in Amberg, gewannen ihre beiden Partien zu null und gaben in den zwölf Einzeln und sechs Doppeln lediglich einen Satz ab. Das andere Extrem erwartet die Mannschaft von Schanzl-Trainer Richard Vogel am Sonntag, 12. Juli (11 Uhr), im Spiel bei Schlusslicht Freiberger HTC. Der Hockey- und Tennisclub aus Ambergs Kulturpartnerstadt in Sachsen legte einen Katastrophenstart hin: 0:9 gegen Würzburg, 0:9 gegen Landshut bei 0:36 (!) Sätzen.

Mit den zwei Siegen zum Saisonstart war Vogel logischerweise zufrieden, schließlich zählten der SV Wacker Burghausen (6:3) und die SpVgg Hainsacker (5:4) zu den Titelkandidaten. Im Vergleich zum ersten Wochenende wird der Schanzl-Trainer seine Mannschaft im Spitzenspiel gegen Würzburg auf einer Position ändern: Für Sebastian Stiefelmeyer spielt der Tscheche Roman Vögeli.

Die Unterfranken haben neben ihrer Nummer eins Oriol Roca-Batalla drei weitere Spanier im Kader, unter anderem die ehemalige Nummer 48 der Weltrangliste, Oscar Hernandez (37), dazu den Chilenen Jorge Aguilar, Daniel Garza aus Mexico und den Schweden Pablo Figuera. "Wenn Würzburg komplett kommt, wird das ein ganz heißer Tanz", sagt Vogel. "Aber meine Jungs haben gut gespielt, ich glaube schon, dass wir gewinnen." In der Partie am Sonntag in Freiberg verzichtet Vogel neben Sebastian Stiefelmeyer auch auf den zweiten Österreicher, Maximilian Pongratz. Für ihn rückt Eigengewächs Christopher Patzanovsky in die Mannschaft.

Bei den Sachsen stehen auf den ersten sechs Position der Meldeliste Spieler aus Tschechien, angeführt von Jan Marek. "Ich sage das ja ungern", so Vogel, "aber das Spiel müssen wir gewinnen. Gegen Würzburg gelangen den Freibergern in den sechs Einzeln gerade einmal zehn Spiele."
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