Stadt braucht Exemplare für Malteser- und Marktplatz
Christbaum gesucht

So schaut ein vorbildlicher Christbaum aus. Die Stadt sucht auch in diesem Jahr wieder Exemplare für den Markt- und den Malteserplatz. Es sollen natürlich keinen hässlichen "Kragel" sein, sondern eine gewisse Anmut besitzen. Archivbild: Huber

Drei Monate sind es noch bis Weihnachten. Da läuft in der Stadtverwaltung bereits seit geraumer Zeit die Suche nach geeigneten Christbäumen für den Marktplatz und den Malteserplatz.

"Wir benötigen dringend die Meldung von Bäumen, die für die beiden Plätze geeignet sind", startet Bernhard Frank vom Sachgebiet "Grün" einen Aufruf. Wer ein geeignetes Exemplar besitzt, das zudem in absehbarer Zeit entfernt werden soll, wird gebeten, sich mit Bernhard Frank in Verbindung zu setzen. Dieser ist telefonisch unter der Nummer 10-476 sowie per E-Mail unter der Adresse bernhard.frank@amberg.de erreichbar. Es ist jedoch darauf zu achten, dass sich nicht alle größeren Nadelbäume für einen derartigen Einsatz eignen, sondern einige Voraussetzungen gegeben sein müssen.

So bieten sich für die Aufstellung an den exponierten Standorten vor allem Fichten, Blaufichten, Douglasien, Coloradotannen (Grautannen), Nordmann- und Edeltannen an. Die Baumhöhe sollte mindestens 15 bis 22 Meter betragen, die optimale Kronenbreite bewegt sich zwischen fünf und acht Metern. Auch sollte der Stammumfang zwischen einem Meter und 1,80 Meter liegen. In puncto Wuchsform ist besonders darauf zu achten, dass der Baum einen durchgehenden und geraden Hauptstamm mit Spitze sowie eine möglichst artgerecht entwickelte Baumkrone besitzt. Ebenso ist es erforderlich, dass ein potenzieller Weihnachtsbaum eine bis zur Spitze rundum gleichmäßige Verzweigung und gesunde Nadeln aufweist.

Darüber hinaus ist aber auch der Standort wichtig. Denn nur wenn dieser über eine für einen Großkran und einen Lkw ausreichend tragfähige Zufahrtsmöglichkeit sowie eine entsprechend große Aufstellungsfläche und genügend Arbeitsraum verfügt, kann der Baum sachgerecht gefällt und abtransportiert werden. Bäume aus dem Stadtgebiet werden bevorzugt. Nach einer Vorbesichtigung kommen die schönsten Exemplare in die "engere Wahl". Eine Bewertungskommission entscheidet letztendlich, welche Bäume heuer aufgestellt werden.
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