Stadt, Land, Fluss: Laufen

Neubernricht, die Streckenhalbzeit naht: Kein Witz, viele Läufer schätzen die isotonischen Quallitäten von Hefeweißbier. Alkoholfrei, versteht sich (oder auch nicht). Bilder: wsb

Was den einen die Startpistole, ist den anderen der Startsegen. Pfarrer Alois Berzl von St. Michael schickte so am Samstag die Teilnehmer des 12. Amberger Ultralaufs (AULA) auf die Strecke.

Bei idealem Laufwetter gab es für viele kaum ein Halten mehr. Und das ganz ohne Wettkampfstress, sondern zum Ausklingen der Saison. Die ausdauersportliche Sightseeing-Tour durch die Stadt und umliegende Gemeinden startete pünktlich um 9 Uhr beim Siemens-Gelände. Wie gesagt, per traditionellem Startsegen für die Laufgemeinde.

Die große Runde

In bewährter Weise abgesichert durch Einsatzkräfte der Feuerwehr, führte nach einer Runde durch das Landesgartenschaugelände und die Altstadt die Route zum ersten Etappenziel nach Köfering. Frisch gestärkt nahmen die Sportler danach die nächsten zehn Kilometer nach Ursensollen in Angriff, wo die Läufer wie in den vergangenen Jahren von Bürgermeister Franz Mädler begrüßt wurden. Über Oberhof und Atzlricht ging es dann weiter nach Ammerthal, wo erneut der Verpflegungsbus auf die Teilnehmer wartete. Über Fichtenhof, Karmensölden und Poppenricht erreichte das Feld bei Neubernricht die nächste Station.

Ziel in Sichtweite

Hier konnten sich die Läufer schon gedanklich auf die Bergwertung am Aschacher Kirchberg vorbereiten, die auf sie bei der Etappe nach Krumbach wartete. Von dort ging es dann über Moos, Penkhof und Haselmühl wieder zurück zum Startpunkt Siemens-Gelände. Parallel liefen die Walker, die auf der Route Krumbach - Amberg mit Begleitung der Feuerwehr Raigering unterwegs waren, ein. Frisch geduscht setzte man sich dann im Sportheim noch zusammen, um bei Kaffee oder einem alkoholfreien Weizen nochmals den Lauf Revue passieren zu lassen.

Auch das macht das Flair des AULA aus: gemeinsam laufen, gemeinsam feiern, gemeinsam Gutes tun. Denn die gesamten Einnahmen aus freiwilligen Startgeld-Spenden gehen an das Projekt Hayag, das sich in Cebu auf den Philippinen für minderjährige Mädchen einsetzt. Der Veranstalter Lauftreff St. Michael bedankt sich deshalb er bei allen, die an den Start gegangen sind oder den Ultralauf anderweitig unterstützt haben.
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