Stadt plant Erneuerung von Kanälen - Kosten bei etwa sieben Millionen Euro
Altstadt als Großbaustelle

Der Kanal in der Oberen Nabburger Straße ist marode. Das zeigte sich zuletzt im April, als ein Teil des Pflasters unterspült wurde. Bild: Hartl
Für die Bewohner und Geschäftsinhaber der südöstlichen Altstadt kommt es in den nächsten Jahren dick: Die Stadt will die maroden Kanäle am Paulanerplatz, in der Paulanergasse, in der Oberen und Unteren Nabburger Straße, in der Militärspitalgasse sowie in Münz-, Schanz- und Haberlochgässchen sanieren lassen. Das geht aus einer Beschlussvorlage für den morgen tagenden Bauausschuss hervor. Demnach habe sich der Zustand der Rohre unter diesen Straßen in den vergangenen zehn Jahren gravierend verschlechtert. Die Kanäle stammten noch aus der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen. Auch wegen der anstehenden Wiederbelebung des Forums drängt die Zeit. Im Münzgässchen müssten die Arbeiten auf jeden Fall vor dem Forum-Umbau abgeschlossen sein, da sonst Risse am neu renovierten Gebäude drohen.

Noch keine Termine

"Die Arbeiten sollen so getaktet sein, dass es zwischen Allerheiligen und dem Winterschlussverkauf zu keinen nennenswerten Beeinträchtigungen des Geschäftsbetriebes kommt", heißt es in d Empfehlung aus dem Baureferat. Wann die Bagger anrollen, steht noch nicht fest. Um darüber Auskunft zu geben, sei erst eine exakte Bestandsaufnahme und eine Konzeptplanung nötig.

Als grobe Orientierung gibt das Baureferat Kosten in Höhe von drei Millionen Euro für die Kanäle und vier Millionen für die Erneuerung von Straßen und Plätzen an. Die Baustellen werden die Amberger eine ganze Zeit lang beschäftigen. "Aufgrund der schwierigen Verkehrsführung" sei davon auszugehen, dass alleine die Kanalbauarbeiten etwa zwei Jahre dauern.
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