Stadt ruft zu Häckselaktion auf: Jetzt anmelden
Einer, der alles zu Kleinholz macht

Es ist ein Großhäcksler, mit dem die Stadt zu den Bürger kommt. Er verdaut so einiges und kann bis zu zwei Stunden pro Haushalt angemietet werden. Die Arbeit selbst machen natürlich die Leute der Stadtgärtnerei. Bild: hfz
Der Termin für die nächste Häckselaktion der Stadt Amberg steht fest: Von Montag, 3., bis Freitag, 7. November, fährt die Stadtgärtnerei bei den Gartenbesitzern vor, um an Ort und Stelle Äste und Sträucher kleinzumachen. Anmelden kann man sich bis spätestens 24. Oktober. Sollte die Aktion aufgrund ungeeigneten Wetters nicht durchgezogen werden können, muss sie ersatzlos entfallen, teilt das Rathaus in einer Presseinfo mit, die nächste Häckselwoche wäre dann im März 2015.

Dafür registrieren lassen können sich grundsätzlich alle Amberger, deren Grundstück an die städtische Hausmüllabfuhr angeschlossen ist. Zum Häckseln kann Strauch- und Baumschnitt bis zu einem Durchmesser von 25 Zentimetern bereitgelegt werden, Wurzelstöcke und kleinteiliges Grüngut wie Bodendecker werden jedoch nicht angenommen.

Höchstens zwei Stunden

Die Vorteile für all jene, die sich an der Aktion beteiligen, liegen laut Abfallberaterin Susanne Uschold klar auf der Hand: "Man spart sich den Weg zum Grüncontainer, und durch das Häckselgut lässt sich gekaufter Rindenmulch wunderbar ersetzen." Die neuen Gebühren sind folgendermaßen gestaffelt: 30 Minuten Häckselzeit kosten zwölf Euro, jede weitere angefangene Viertelstunde acht Euro. Die maximale Zeit ist auf zwei Stunden begrenzt. Anmeldungen nimmt die Abfallberatung unter Telefon 10 248 oder per Mail an umwelt@amberg.de entgegen. Auch online kann man sich auf der Website www.amberg.de/umwelt registrieren.

Für Senioren von Vorteil

Besonders empfehlenswert ist die Häckselaktion nach Erfahrung der Stadt für Senioren, denn das Personal der Stadtgärtnerei befüllt den Häcksler selbst. Ein Vorzerkleinern sei nicht notwendig, da ein Großhäcksler im Einsatz ist. Das Material müsse lediglich an einer gut erreichbaren Stelle, wie sie zum Beispiel von der Müllabfuhr bei der Entleerung der Tonnen angefahren wird, bereitliegen. Das Häckselgut wird nicht aus Grundstücken herangeholt oder über Zäune gehoben, heißt es in der Mitteilung, die zerkleinerten Äste und Sträucher verbleiben vor Ort.
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