Stadt sucht Koordinator für Asylarbeit

Die Stadt schafft eine neue Stelle, um die Unterbringung von Flüchtlingen besser zu organisieren. Der Koordinator soll unter anderem Krisen- und Notfallpläne erarbeiten, für den Fall, dass weitere Asylsuchende in Amberg aufgenommen werden müssen. Er soll erster Ansprechpartner für Vermieter von Unterkünften und Schnittstelle für die Themenbereiche Bildung und Integration von Flüchtlingen sein. Außerdem soll er dem Stadtrat Entscheidungsvorlagen liefern und Förderanträge im Bereich der Asylarbeit stellen.

Die Stelle kann ab sofort besetzt werden. Das hat der Ferienausschuss des Stadtrates einstimmig beschlossen. Allerdings wird der Posten nicht öffentlich ausgeschrieben, sondern verwaltungsintern besetzt. Im Ferienausschuss hieß es, die Stadt müsse möglicherweise bald weitere neue Stellen zur Betreuung von Flüchtlingen schaffen. Bedarf könne sich - je nach Entwicklung der Flüchtlingszahlen - zum Beispiel bei den Wohngruppen für unbegleitete Minderjährige ergeben.

Auch bei der Integrationsarbeit könnte die Kommune schon bald über das bisherige Maß hinaus gefordert sein. Wenn etwa die Zahl der von der Volkshochschule angebotenen Deutschkurse nicht ausreiche, müsse die Stadt unter Umständen ein bis zwei Lehrer anstellen, blickte Josef Singer vom Personalamt in die Zukunft.
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