Stadt und Schulen wollen unbürokratisch auf Flüchtlingsentwicklung reagieren
Flexibilität das Gebot der Stunde

Oberbürgermeister Michael Cerny steht den Amberger Grund- und Mittelschulen als rechtlicher Leiter vor. Um sich den heuer neu eingesetzten Rektoren und ihren Stellvertretern vorzustellen, anstehende Fragen zu klären und diverse Themen zu besprechen, hatte er zusammen mit Schulreferent Wolfgang Dersch ins Rathaus eingeladen. An dem Treffen nahmen auch die Direktoren des Staatlichen Schulamts, Peter Junge und Heinrich Koch, teil.

Vonseiten der Lehrerschaft waren der neue Rektor der Grund- und Mittelschule Ammersricht, Stephan Tischer, die Leiterin der Luitpoldschule, Maria Schuller, das neue Rektorinnengespann der Albert-Schweitzer-Schule, Marion Weigl und Pia Täschner, die Konrektoren Heidrun Leitz (Max-Josef-Schule) und Florian Fuchs (Dreifaltigkeitsschule) sowie der neue Mittelschulverbundkoordinator, Jürgen Bomertl, vertreten. Der OB sagte ihnen laut Pressemitteilung zu, dass Amberg den Schulen "bestmögliche Unterstützung" gewähren und bei Bau- und Sanierungsmaßnahmen darauf achten werde, dass alle Einrichtungen in gleichem Umfang berücksichtigt werden könnten.

Außerdem ließ er kurz den Stand der ausgelieferten Ausstattung mit Beamern und Dokumentenkameras bzw. Tablet-PCs Revue passieren: "Mein Ziel ist es, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass jede Schule künftig über ein ausreichend schnelles und leistungsfähiges Internet verfügt."

Der Leiter des Staatlichen Schulamts, Peter Junge, gab einen kurzen Überblick über die Situation in den Grund- und Mittelschulen, wonach sich die Schülerzahlen den Erwartungen entsprechend entwickelt hätten. Die Runde war sich jedoch einig, dass die derzeitige Flüchtlingssituation die Einrichtungen vor zusätzliche Herausforderungen stelle. Flexibilität sei das Gebot der Stunde - und so gelte es, "möglichst schnell und unbürokratisch" auf die jeweiligen Entwicklungen zu reagieren. Im weiteren Verlauf ging es zunächst um Fragen der Sprengeleinteilung und der Mittagsbetreuung, um Sprachkurse und Hausaufgabenhilfen, bevor das Thema Softwarelizenzen und bauliche Fragen angesprochen wurden.

Übereinstimmend erklärte die Runde abschließend, auch künftig gemeinschaftlich daran zu arbeiten, die Schulstadt Amberg weiter voranzubringen. Als Selbstverständlichkeit betrachtete es Michael Cerny darum, den Schulleitungen persönlich als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen. "Melden Sie sich einfach, wenn wichtige Themen anstehen", forderte er sie auf.
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