Stadtjugendring legt Geschäftsbericht 2014 vor und skizziert seine aktuellen Arbeitsschwerpunkte
Junge Migranten gezielt ansprechen

(zm) Wenn öffentliche Zuschüsse fließen, stellt sich gegen Ende von Förderzyklen oft die entscheidende Frage: Wurde das zur Verfügung stehende Geld auch verbraucht? Der Stadtjugendring (SJR) hat dieses Problem nicht. 17 000 Euro hat er jährlich zur Unterstützung der Jugendarbeit von Vereinen und Verbänden zur Hand und sie werden auf Heller und Pfennig ausgegeben.

Die Rechnung geht so: 17 000 geteilt durch die Anzahl der Anträge. Gibt es weniger Begehrlichkeiten, desto höher der jeweilige Förderbetrag. Für das Abrechnungsjahr 2014 bedeutet das, mit 1,65 Euro jedes Mitglied und mit 30,80 Euro jeden Jugendleitercard-Inhaber (Juleica) unterstützt zu haben. Insgesamt wurden 9074 sogenannte Teilnehmertage finanziell abgefedert.

Diese Zahlen präsentierte unter anderem der stellvertretende SJR-Vorsitzende Christoph Tresch dem Jugendhilfeausschuss in dessen Sitzung am Dienstag. Er erstattete den Geschäftsbericht für den erkrankten Vorsitzenden Dr. Horst Pongratz. Tresch skizzierte kurz weitere Tätigkeitsfelder, die sich im vergangenen Jahr beispielsweise auf die Umsetzung des Bundesjugendschutzgesetzes, die Ausbildung von Jugendleitern (Juleica), Organisation des Festes der Jugendarbeit Young Fever und Stärkung der Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendring (KJR) konzentriert habe.

Für heuer kündigte Tresch neben den üblichen Aufgabenbereichen einen Schwerpunkt unter anderem bei der Förderung von Integrationsbemühungen von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen (Fachjargon UMF) sowie dem sogenannten Jugendgipfel - eine Art Jugendparlament - für die Stadt an. Der SJR wolle sich verstärkt um die Umsetzung der bei dieser Gelegenheit vorgebrachten Wünsche kümmern.

Das 2014 erstmals in Zusammenarbeit mit dem KJR auf die Beine gestellte Fest der Jugendarbeit soll es erst 2016 wieder geben.
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