Stadtwerke investieren heuer 2,3 Millionen Euro
Neue Leitungen für Strom und Wasser

Auch in diesem Jahr tauschen die Stadtwerke wieder verschiedene Wasser- und Stromleitungen aus. Bild: hfz
Der Frühling kommt und damit auch die Bagger der Stadtwerke. Auch in diesem Jahr plant der städtische Versorger laut Pressemitteilung wieder eine ganze Reihe von Maßnahmen am Wasser- und Stromnetz der Stadt. So werden die teilweise noch aus den 50er Jahren stammenden Wasserrohrleitungen durch Kunststoffrohre ersetzt.

Egerer Straße fängt an

Den Anfang bei den Wasserleitungen macht die Egerer Straße (Hausnummern 22 bis 34). Es folgt ab Ende März die Rembrandtstraße, danach kommen im Laufe des Jahres die Guldenmund- und Friedensstraße, der Kirchensteig, die Robert-Koch-Straße (28 bis 32 und 40 bis 53) sowie die Versorgungsleitung zwischen Schäflohe und Karmensölden an die Reihe. Bei diesen Baumaßnahmen werden auch alle Wasserhausanschlüsse überprüft und wenn notwendig erneuert. Diese Maßnahmen sind für die Grundstückseigentümer laut Stadtwerke kostenlos, wenn sie sich auf öffentlichen Grund sowie bis zu 15 Meter im Privatgrundstück befinden. Nachträgliche Umbauten und Einbauten sind allerdings vom Kunden zu tragen. Insgesamt stehen rund 60 Hausanschlüsse und 2500 Meter Wasserleitung auf dem Plan.

2000 Meter Mittel-, 2500 Meter Niederspannungskabel und zwei Trafostationen wechseln die Stadtwerke ab April im Bereich Strom aus. So werden 20 Kilo-Volt-Kabel im Bereich Kleinraigering bis Ägidienstraße sowie in der Stauffenbergstraße und in der Emailfabrikstraße erneuert. Außerdem ist im Bereich der Speckmannshofer Straße eine Neuverlegung vorgesehen.

Das Niederspannungsnetz inklusive 17 Hausanschlüssen wird in der Pfistermeisterstraße (27 bis 51) und der Schönwerthstraße 2 erneuert. In der Guldenmundstraße kommen zur Wasserleitung auch die Stromkabel hinzu. Zudem werden zwei Trafostationen erneuert und zwei Stationen neu gebaut um die Stromversorgung weiterhin zu sichern.

Infos bei den Stadtwerken

Die betroffenen Anwohner werden frühzeitig informiert, so teilen die Stadtwerke mit. Fragen rund um die Baumaßnahmen beantworten Stefan Prüfling (Telefon 603-704) und Werner Rubenbauer (603-620). Die Gesamtkosten belaufen sich laut Pressemitteilung auf rund 2,3 Millionen Euro, die vorrangig an örtliche und regionale Baufirmen vergeben werden sollen. Ein Überblick über die einzelnen Maßnahmen im Internet auf www.stadtwerke-amberg.de ist unter der Rubrik Baustellen "Wir bauen für Sie" zu finden.
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