Stairway to Heaven gibt Benefizkonzert für Flüchtlinge: Das Verlangen nach Freiheit
Großes Zeichen der Solidarität

Der Chor sang Gospels, die vor allem die Sehnsucht nach Freiheit zum Inhalt hatten. Damit spannten die Sänger einen Bogen zu den Flüchtlingen, die mit all ihren Sehnsüchten nach Europa drängen. Am Ende kamen über 1000 Euro an Spenden der Zuhörer für die Flüchtlingshilfe zusammen, was die Mitwirkenden sehr freute. Bild: Huber
Die Situation der Flüchtlinge ist in aller Munde. Hilfe tut Not und sie kommt nicht nur durch materielle Unterstützung, sondern manchmal auch in musikalischer Form. So wie beim Benefizkonzert von Stairway to Heaven in St. Konrad. Mit "Welcome to my father's House" hieß der 25-köpfige Chor seine Zuhörer willkommen.

Mitgebracht hatte Stairway to Heaven eine Reihe alter Gospel, Spirituals und Traditionals, die allesamt christliche, meist biblische Texte, als Grundlage haben. In vielen Liedern fand sich das Verlangen nach Freiheit, wobei häufig die Sehnsucht nach Erlösung im Himmelreich damit verbunden ist.

Regina Schmidt und Julia Strasser legten das Hauptaugenmerk auf das ausdrucksvolle Zusammenwirken der Stimmen, weshalb die Lieder überwiegend a capella gesungen oder nur vom Klavier begleitet wurden. Neben den Spirituals ließ der Chor auch bei modernen Kompositionen den Kerngedanken des Gospels, nämlich das unerschütterliche Vertrauen auf die Hilfe Gottes, aufleben. Mit "The longest Time" von Billy Joel, "Just give me reason" von Pink oder "Budapest" von Georg Ezra erklangen Songs, die in den vergangenen Jahren in den Charts waren. Für Leonard Cohens "Halleluja" gab es einen kräftigen Zwischenapplaus.

Die Spendenkörbchen füllten sich kräftig, so das der Chor an Bürgermeister Martin Preuß insgesamt 1315 Euro für die Amberger Flüchtlingshilfe übergeben konnte.
Weitere Beiträge zu den Themen: Oktober 2015 (8435)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.