Statt am Rand mitten auf der Wiese schlängeln

Wie der beauftragte Landschaftsarchitekt Siegfried Lösch erläuterte, darf der Ammerbach zwischen Rammertshofer und Kemnather Mühle - dort wird 2016 der zweite Bauabschnitt folgen - wieder mäandern. Das heißt, er zieht sich in neuen, aber ursprünglich natürlichen Windungen und Biegungen durch die Landschaft. Dabei wird der Bach auf den jetzt begonnenen 600 Metern vom Grundstücksrand entlang des Fußwegs praktisch mitten auf die Wiese verlegt. Statt im einst künstlich geschaffenen rechteckartigen Bett darf er sich künftig in einem kleinen Talraum von bis zu elf Metern Querschnitt ausdehnen. Wobei der Bach selbst laut Lösch eine um die Hälfte reduzierte Breite von rund einem Meter haben soll, um seinen Wasserstand zu erhöhen. Gut sechs Wochen soll dieser Umbau bei trockenem Wetter dauern (ausgeführt von der Baufirma Franz Braun); im Herbst wird dann mit der Bepflanzung im Uferbereich begonnen. Wie Bürgermeister Martin Preuß informierte, werden 45 Bäume und 200 Sträucher neu angepflanzt auf einer Ansaatfläche von gut 5000 Quadratmetern. (ath)
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