Stephan Huber und Lucas Weigl zeigen schöne Eindrücke vom ersten Wochenende
Fotografischer Bummel über die Michaeli-Dult

Extase pur - zumindest, wenn man keine Höhenangst hat. (Bild: Stephan Huber)
Schon vor 650 Jahren, als die Amberger Dult zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde, kamen Gaukler, Schausteller und Musikanten, um die Besucher dieses großen Marktes zu unterhalten.

Inzwischen haben sich die Verhältnisse umgekehrt. Der Handel von Waren nimmt inzwischen eher den kleineren Teil ein, es geht vor allem um das pure Vergnügen. Zumindest für einen Teil der Besucher. Denn für die anderen gehören einige der Gerätschaften, die dort aufgebaut sind, eher in eine gute bestückte Folterkammer als auf einen Rummelplatz.

Da drehen sich die Unterhaltungsmaschinen in atemberaubender Geschwindigkeit, werden wagemutige Passagiere in schwindelerregende Höhen katapultiert, um Sekunden später mit der mehr als vierfachen Erdanziehungskraft in Richtung Boden zu rauschen. So etwas macht natürlich großen Spaß - sofern der Magen es erträgt. Aber auch für die "konservativen" Besucher ist bei der diesjährigen Herbstdult wieder jede Menge geboten.

Bis zum 5. Oktober steigt in Amberg die Dult. Wir waren mit der Kamera dort und haben schöne Eindrücke vom ersten Dult-Wochenende eingefangen.

Warum nach Jahrzehnten nicht mal wieder in den guten, alten Autoscooter steigen? Dazwischen lockt eine Mass Bier oder eine Apfelschorle, wird ein Schaschlik verzehrt oder ein Langosch "verdruckt", wie es Ludwig Hirsch einst beschrieb. Bis zum 5. Oktober in Farbe und Stereo.
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