Sterk startet in Starkbier-Saison mit zünftiger Musik der Rangerrutscher
Zum Bockbier einen Burger

Souverän ging am Samstagabend Michael Cerny in der Gaststätte Sterk in Raigering ans Werk: Mit drei beherzten Schlägen wurde die Bockbier-Saison eröffnet. Bild: kge
Drei beherzte Schläge - und prompt war am Samstagabend in der Gaststätte Sterk in Raigering die Starkbier-Saison eröffnet. Oberbürgermeister Michael Cerny zapfte schon geübt das erste Fass Doppelbock an. "Nur noch ein Jahr, dann feiert das Reinheitsgebot von 1516 sein großes Jubiläum und wir hier in Amberg mit unserer vielfältigen Brauereikultur angemessen mit", bemerkte er zudem.

Bereits vor knapp 500 Jahren war der Verbraucherschutz der wichtigste Aspekt, um den Bierkonsumenten vor der Verwendung billiger, zum Teil gesundheitsgefährdender Zutaten zu bewahren. Und das hält auch Martin Sterk so. Er verwendet für seinen bayerischen, unverfälschten Trinkgenuss mit einem Alkoholgehalt von 7,5 und einer Stammwürze von 19,2 Prozent das Amberger Wasser, Malz, Hopfen und Hefe. Die vier jungen Vollblutmusiker Rangerrutscher boten den Gästen während des Abends eine zünftige akustische Untermalung. Mit ihren ursprünglichen Instrumenten und kräftigen Stimmen gingen sie von Tisch zu Tisch, was nur so hautnah ohne die Verwendung von Verstärkern und Technik möglich ist.

Dadurch entstand ein unmittelbares Gefühl der Bewahrung alter Tradition. Allerdings brachen damit die ab und zu servierten Hamburger - aber das lag wohl eher am Geschmack der Gäste.

Wobei es wahrscheinlich eigentlich auch schon ausgereicht hätte, das amerikanische Gericht liebevoll ins bayerische Fleischpflanzerlsemmerl umzutaufen.
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