"Stille Heldinnen": Die Großmütter
Stadtnotizen

Amberg. "Stille Heldinnen - die Bedeutung von Großmüttern für ihre Gemeinschaft in verschiedenen Kontinenten". Darüber spricht Psychologin Michaela Schneider am Donnerstag, 5. November, um 17 Uhr im Konferenzraum des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) am Studentenplatz 2. Schneider stellt Großmütter aus verschiedenen Kontinenten vor, welche sie in den letzten fünf Jahren persönlich kennenlernte: Eine Frau aus einer einsamen Hochwüste in den USA, einem abgelegenen Bergdorf in Bhutan, einem Slum in der Millionenstadt Nairobi sowie in dem hochmodernen Stadtstaat Singapore.

"Überall, auch in Deutschland, ist die Großmutter eine ökonomische Stütze für die Familie und Trägerin von Tradition und Kulturgut", zieht Schneider ein Resumee. Für die Ehrenamtlichen des SkF ist der Vortrag kostenlos, alle anderen zahlen zwei Euro Eintritt. Anmeldung im SkF-Büro, 48 72-0. Die Reihenfolge der Anmeldungen entscheidet.

Natur, Kultur und Einkehr

Amberg. Der Oberpfälzer Waldverein lädt zu einer Wanderung von Kemnathermühle nach Fichtenhof ein. Kulturbeauftragter Dieter Strobel begleitet die Wanderer und leitet die Ortsbesichtigung von Ammerthal. Er zeigt dabei interessante Bauwerke der über tausend Jahre alten Gemeinde und weiß viel dazu zu berichten. Die Tour ist rund acht Kilometer lang und auch für Gelegenheitswanderer geeignet. Im Anschluss an den Spaziergang ist eine Einkehr in Fichtenhof vorgesehen. Dann geht es mit dem Bus zurück nach Amberg.

Treffpunkt ist am Donnerstag, 5. November, um 12.10 Uhr am Busbahnhof Amberg zur Fahrt nach Kemnathermühle. Es besteht auch die Möglichkeit, sich erst an der Bushaltestelle Kemnathermühle der Wandergruppe anzuschließen. Auskunft und Anmeldung beim Vorstand des Oberpfälzer Waldvereins, Bernd Gottschalk, 7 52 87.

Verstorben AKÜ-Gründer Schmid verstorben

Amberg. (upl) Im Alter von 83 Jahren ist der Gründer der Firma Amberger Kühltechnik (AKÜ), Adolf Schmid, verstorben. 1962 hatte Schmid den väterlichen Elektroinstallationsbetrieb übernommen. 1972 kaufte Schmid die Firma "Amberger Kühlanlagen" mit 60 Mitarbeitern und errichtete einen neuen Fertigungsbetrieb für Kühlmöbelbau im Industriegebiet Süd. 1995 wurde der Betriebsneubau im Industriegebiet West bezogen. Auf 20 000 Quadratmetern Fläche waren damals zwei Betriebshallen mit insgesamt 6000 Quadratmetern Produktionsfläche und ein Bürogebäude errichtet worden. 2006 übergab Schmid die Geschäftsführung an Klaus Schmid.

Der Verstorbene war nicht nur Unternehmer, sondern engagierte sich auch in Vereinen. Von 1964 bis 1997 war er stellvertretender Vorsitzender der Amberger Sektion des Deutschen Alpenvereins. Unter seiner Regie wurde für die Amberger Hütte ein Kraftwerk errichtet, das das ganze Jahr Strom- und Heizenergie produziert. Für sein vielfältiges Engagement wurde Schmid 2002 das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. Die DJK ernannte Schmid 2003 zum Ehrenmitglied.
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