Streithähne in einer Grünanlage und vor einer Disco rufen Polizei auf den Plan
Prügel als Argumentationshilfe

Wenn zwei oder mehrere sich streiten - dann kann schon mal die Polizei kommen. Vor allem dann, wenn es Prügel setzt. So geschehen am Freitagabend und in der Nacht zum Samstag.

Tatort Nummer eins war am Freitag eine Grünanlage. Dort kam laut Polizei ein Amberger (46) mit einigen anderen Leuten nicht ganz klar. Im weiteren Verlauf, so hieß es am Sonntag, habe der stark alkoholisierte Mann einer 21-jährigen mit der Hand gegen den Kopf geschlagen und mehrere Glasflaschen zertrümmert. Die hinzugerufene Funkstreifenbesatzung hielt in ihrem späteren Bericht fest, dass der 46-Jährige zunächst seine Personalien nicht preisgeben wollte. Auf dem Weg zur Dienststelle habe er die Beamten wiederholt beteiligt. Um weitere Straftaten zu verhindern, wurde der renitente Zeitgenosse in Gewahrsam genommen und blieb bis zu seiner Ausnüchterung in der Zelle.

Tatort Nummer zwei befand sich vor einer Discothek in der Innenstadt. In diesem Fall waren es in der Nacht von Freitag auf Samstag zwei Personengruppen, die sich zuerst eine verbale Auseinandersetzung lieferten, bevor zwei Streithähne, 20 und 22 Jahre alt, nach Angaben der Polizeiinspektion "aufeinander losgingen und sich wechselseitig ins Gesicht schlugen". Beide erlitten nur leichte Verletzungen, der 22-Jährige wurde vom Rettungsdienst jedoch vorsorglich ins Klinikum gebracht. Warum es zum Streit gekommen war, konnten die eingesetzten Beamten bislang nicht ermitteln. Die nun anstehenden Vernehmungen aller Beteiligten und Zeugen sollen Licht ins Dunkel bringen.
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