Stress-Test: Hacker schaut, wie weit er kommt

Eine Klinik in Süddeutschland hat einen Stress-Test in Auftrag gegeben, um herauszufinden, wie gut sie gegen Hacker-Angriffe geschützt ist. "So etwas ist ein bezahltes Audit. Jemand darf sich anstöpseln und schauen, wie weit er kommt", erklärt Jürgen Schmid, IT-Leiter am Klinikum St. Marien. In besagtem Krankenhaus kam der Sicherheitsforscher aus Heidelberg sogar sehr weit - bis zu einem Narkosegerät. Technisch wäre es ihm möglich gewesen, aus der Ferne vom Laptop aus alle Funktionen zu blockieren. Er hätte dadurch sogar die Beatmung des Patienten stoppen können. Opfer einer realen Cyber-Attacke wurden nicht nur namhafte Firmen, sondern auch Behörden und Regierungen. So spionierten Hacker im Juni 2011 die privaten Gmail-Postfächer von US-Regierungsmitarbeitern aus. Ein Jahr später legten IT-Spezialisten die Website des G-20-Gipfels in Los Cabos (Mexiko) lahm - aus Protest über das geplante Treffen. (san)
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