Studentenwohnheim in der Heiner-Fleischmann-Straße: Zweiter Bauabschnitt ist fertig - ...
Attraktiv wohnen während des Studiums

Vor rund zehn Jahren realisierte das Studentenwerk Oberfranken in einem ersten Bauabschnitt ein Studentenwohnheim am Amberger Standort der Ostbayerischen Technische Hochschule OTH Amberg-Weiden in der Heiner-Fleischmann-Straße 1 bis 3, das 2006 in Betrieb genommen wurde. In einem zweiten Bauabschnitt wurde jetzt ein weiteres Studentenwohnheim mit Kinderkrippe und Tiefgarage errichtet, welches Ende 2014 seiner Bestimmung übergeben wurde. Im August 2012 fiel mit dem ersten symbolischen Spatenstich der Startschuss für den zweiten Bauabschnitt des Projekts.

War danach die Kinderkrippe bereits im Februar 2014 fertig und wurde im März desselben Jahres in Betrieb genommen, dauerte es noch bis zum November vergangenen Jahres, bis auch das Studentenwohnheim in Betrieb gehen konnte. Im Dezember 2014 wurde es offiziell seiner Bestimmung übergeben.

Die Kosten für die Kinderkrippe liegen bei ca. 475 000 Euro, für das Studentenwohnheim bei rund 3,1 Million Euro. Die Kinderkrippe wurde mit Mitteln des Freistaats Bayern im Umfang von rund 306 200 Euro und der Stadt Amberg mit ca. 61 300 Euro gefördert. Die weiteren Kosten schulterte das Studentenwerk Oberfranken aus Eigenmitteln. Die Fördersumme vom Freistaat Bayern für das Wohnheim beläuft sich auf 1,5 Millionen Euro.

Appartements für Eltern und Kinder

Unter den insgesamt 48 Studentenappartements befinden sich auch fünf Wohnplätze zur barrierefreien Nutzung sowie ein Wohnplatz zur Nutzung durch Rollstuhlfahrer im Erdgeschoss. Diese Räume können Dank eines flexiblen Grundrisskonzepts auch als Eltern-Kind-Appartements genutzt werden, da sie über größere Raummaße verfügen.

Insgesamt 32 Appartements wurden als möblierte Einzelwohnungen mit Kleinküche und Duschbad ausgestattet. Es befinden sich auch zwei Wohngruppen mit jeweils fünf Plätzen in den Obergeschossen. Auch hier steht jedem Bewohner ein eigenes Duschbad zur Verfügung. Den kommunikativen Treffpunkt jeder Gruppe bildet eine gemeinschaftliche, fertig eingerichtete Küche mit Essplatz.

Die Wohnplätze wurden mit einem Kleider- und Wäscheschrank, Bettsofa sowie großem Schreibtisch möbliert. Die Einzelappartements wurden mit einer Theke als Raumteiler zwischen Kleinküche sowie Wohn- und Arbeitsbereich ausgestattet. Im Erdgeschoss des Hauses wurden ein Gruppenraum für Veranstaltungen, ein Lernraum - beispielsweise für Gruppenarbeiten - und das Hausmeisterbüro eingeplant.

Als Besonderheit steht zudem ein möblierter Beratungsraum für die Betreuung von Studierenden zur Verfügung. Zur Unterbringung von Fahrzeugen wurden 19 Kfz-Stellplätze in einer Erweiterung der bereits im ersten Bauabschnitts erstellten Tiefgarage geschaffen. Auch Zweiräder finden auf speziellen Flächen ihren Platz.

Nachhaltige Energiebilanz

Die Wärmeversorgung für das Wohnheim erfolgt durch den Anschluss an die vorhandene Heizzentrale im ersten Bauabschnitt. Der hierbei durch ein Blockheizkraftwerk als Nebeneffekt erzeugte Strom wird im Gebäude zur Senkung der Betriebskosten verbraucht bzw. in das öffentliche Netz abgeführt. Die kompakte Bauweise, eine gut gedämmte Gebäudehülle und effiziente Anlagentechnik liefern die Basis für eine wirtschaftliche und nachhaltige Energiebilanz. Jeder Bewohner hat darüber hinaus von seinen Räumlichkeiten aus kostenlosen Zugang zum Datennetz der Hochschule.

Die eingruppige Kinderkrippe wurde für zwölf Kleinkinder studierender Eltern konzipiert. Zusammen mit den Wohnmöglichkeiten im Studentenwohnheim soll für Eltern mit Kind ein umfangreiches Angebot unterbreitet werden, um ein Studium - auch während der Erziehungsphase - zu ermöglichen.
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