Suche nach Gegenmittel

Nicht aus der Wurfbahn bringen lassen: HG-Kreisspieler Moritz Ringeisen (Mitte) und seine Kollegen bekommen es mit dem Tabellenzweiten zu tun. Bild: Ziegler

Hauruck-Handball, so sagt der Fachmann, bezeichnet eine Spielweise, die sehr einfach ist: Ball vor und ohne viel Schnick-Schnack gleich ins Tor werfen. Mit dieser Art ist der kommende Gegner der HG Amberg äußerst erfolgreich.

Am Samstag, 22. November, empfangen die Bezirksoberliga-Handballer der HG Amberg die HSG Erlangen/Niederlindach. Der Gast, aktuell Tabellenzweiter, steht mit 10:4 Zählern und zwei weiteren punktgleichen Teams an der Spitze des Zwölferfeldes.

Angesichts eines schweren Programms - in der Fremde stehen vor Weihnachten noch die Vier-Punkte-Begegnungen in Hemau/Beratzhausen und Buckenhofen an - war der 35:29-Auswärtserfolg der Amberger beim TV Altdorf am vergangenen Sonntag umso wichtiger. Dadurch haben die Hausherren (7:7) die Möglichkeit, erstmalig nach dem ersten Spieltag wieder ein positives Punktekonto zu erreichen.

Erlangen/Niederlindach glänzte in den bisherigen Spielen immer dann, wenn der Gegner das schnelle Angriffsspiel nicht unterbinden konnte. Genau das muss das Ziel der Mannschaft von Trainer Roland Schmid sein, die schon im Heimspiel gegen Forchheim, das eine ähnliche Spielanlage wie das junge HSG-Team hat, nachweisen konnte, dass es dazu in der Lage ist.

Nach dem souveränen Erfolg in Altdorf und den erstmalig mehr als 30 erzielten Treffern geht man auf Amberger Seite auch mit einer großen Portion Optimismus ins Spiel. Die Stärke des unbekannten Gegners ist ausgemacht und die HG wird versuchen, hier die Hebel anzusetzen: "Mit dem Hauruck-Handball der Franken haben wir uns in den Trainingseinheiten auseinandergesetzt", erklärt Schmid die Suche nach einem Gegenmittel.

Das am Wochenende gewonnen Selbstvertrauen soll für die kommenden schweren Vier-Punkte-Spiele noch gesteigert werden. Erste und zweite Welle verhindert man am effektivsten mit eigenen Toren und deshalb wird es darauf ankommen, die Angriffe hochprozentig abzuschließen und Ballverluste tunlichst zu vermeiden. "Wir haben bislang die bessere Abwehr als Erlangen/Niederlindach - und das soll auch nach dem Spiel so bleiben", gibt sich Schmid kämpferisch. Die Mannschaft freut sich auf diese Herausforderung und auf große Unterstützung von den Zuschauerrängen. Anwurf ist um 19.30 Uhr.

HG Amberg:Tor: Feldbauer, Beyer. Feld: Hirsch, Wagner, Strasser, Schreiner, Andersch, Streber, Rohrbach, Kührlings, Sammet, Schobert, Lulla (?), Ringeisen (?), Turner (?).
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.