Sudhaus lässt es brodeln

Irgendsone Punk-Bänd hieß die erste Gruppe, die, gefolgt von der Metal-Formation Morgans Crimson, den Sudhaus-Rock im Kummertbräu eröffnete, der künftig jeden zweiten Freitag im Monat jungen Bands eine Bühne bieten will. Bild: wpt

Im Sudhaus brodelt es. Nicht das Bier ist gemeint, sondern junge Bands sollen hier im Kummertbräu künftig für überschäumende Stimmung sorgen.

Dass es junge und eher unbekannte Bands oft schwer haben, passende Räumlichkeiten für ihre Auftritte zu finden, ist jedem klar, der sich schon mal selbst mit Freunden an den Instrumenten und in diesem Metier versucht hat. Nun hat die Brauereigaststätte zusammen mit TNT-Productions eine Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen, die bei diesem Problem Abhilfe schafft. "In Amberg und Umgebung gibt es nur sehr wenig Räumlichkeiten, die sich für so was anbieten. Unser Sudhaus ist eigentlich sehr schön und wir haben lange in alle Himmelsrichtungen überlegt, was wir dort veranstalten können", erläuterte Anton Dietrich vom Kummertbräu den Hintergrund.

Mit den Konzerten hier sei gleichzeitig der Wunsch verbunden, jüngeren Menschen die Wirtshauskultur nahezubringen. Bis Januar soll die neue Reihe "Sudhaus-Rock", die nun gestartet wurde, an jedem zweiten Freitag im Monat fortgesetzt werden. An jedem Termin haben zwei junge Bands die Möglichkeit, zu zeigen, was sie können.

Den Anfang machte "Irgendsone Punk-Bänd", die dem Publikum mit harten Gitarrenklängen und schnellen Schlagzeugrhythmen ordentlich einheizte. Ihr folgte am Freitag die Metalband "Morgans Crimson", die die Zuhörer mit vielen altbekannten, aber teils auch selbst geschriebenen Songs begeisterte. Sie beendete den ersten Sudhaus-Rock mit dem Guns 'n'Roses-Klassiker "Paradise City". Die nächste Veranstaltung ist am Freitag, 13. November, dann mit den Bands 2Rage und Midnight Circus.
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