Tabellendritter mit neuem Trainer gegen SV Sorghof II
Gärbershofer Cowboys bei den Indianern

Wir sehen uns in der Rolle des Jägers und schauen einfach von Spieltag zu Spieltag, was passiert.
Nach einer gut viermonatigen Winterpause scharren auch die Fußballer in der A-Klasse Nord ungeduldig mit ihren "Schleich", denn endlich geht es wieder weiter. Neun Spieltage sind es noch bis zum Ende der Punkterunde. Für den Titel und den Relegationsplatz kommen nur noch der TuS Schnaittenbach, FC Neukirchen und der FSV Gärbershof in Frage. Am Tabellenende haben derzeit der FC Kaltenbrunn und die SG Neudorf/Luhe die schlechtesten Karten. Aber auch die DJK Seugast sowie die Reserven der SG Ehenfeld, des FV Vilseck und des SV Sorghof haben ihre Schäfchen noch nicht im Trockenen.

Für eine Überraschung gut

Spitzenreiter TuS Schnaittenbach erwartet am Ostermontag, 6. April, den TSV Theuern, der sich im Mittelfeld der Liga eingruppiert hat. Die Vilstaler sind sicherlich ein ernst zunehmender Gegner, aber aufgrund der Konstellation sollten die Zähler eigentlich beim Tabellenführer bleiben. Zwei Punkte weniger als Schnaittenbach hat der FC Neukirchen auf dem Konto. Der Tabellenzweite empfängt die DJK Gebenbach II, die ebenso wie Theuern in der gesicherten Region zu Hause ist. Die Gäste warten immer wieder mit überraschenden Resultaten auf - unerwartete Erfolge mischen sich mit ebenso unerwarteten Niederlagen. Dennoch stehen auch im westlichen Landkreis die Zeichen auf Heimsieg.

Der FSV Gärbershof als Dritter im Bunde der Titelkandidaten tritt beim SV Sorghof II an. "Die Cowboys aus Gärbershof fahren zu den Indianern", sagt Rainer Stammler verschmitzt, der neue Trainer beim FSV. "Wir haben Respekt vor einem nicht zu unterschätzenden Gegner, sind aber trotz der Schwere der Aufgabe guten Mutes." Die sehr intensive Vorbereitung hat Stammler total zufrieden gestellt, "weil die Jungs voll mitgezogen haben, die Trainingsbeteiligung hervorragend war und die Spieler heiß und extrem gewillt sind". Auch personell hat sich die Situation vor der ersten Standortbestimmung entspannt, lediglich Alex Sommer fällt sicher aus, dafür orientieren sich Lukas Cerny, Eduard Kohl und Fabian Lotter nach ihren Blessuren wieder Richtung Stammmannschaft.

"Wir sehen uns in der Rolle des Jägers und schauen einfach von Spieltag zu Spieltag, was passiert", so Stammler. Der TSV Kümmersbruck steht auf dem vierten Platz, hat sich aber durch die Heimniederlage gegen den FC Großalbershof endgültig aus dem Kreis der Aufstiegsbewerber verabschiedet und kann so das Verfolgerduell beim zwei Zähler schlechter postierten SV Michaelpoppenricht unbelastet angehen.

Kellergipfel in Neudorf

Wichtige Punkte werden auch im Tabellenkeller vergeben. Besonderes Augenmerk gilt der Partie des Vorletzten SG Neudorf/Luhe gegen den FC Kaltenbrunn, der bei einem Auswärtserfolg die rote Laterne bei seinen Gastgebern stehen lassen könnte. Noch nicht über dem Berg sind auch der FV Vilseck II und die DJK Seugast - beiden Mannschaften tut jeder Punkt gut. Die SG Ehenfeld/Hirschau II hat ebenfalls noch Sorgen und bekommt es mit dem FC Großalbershof zu tun, bei dem mit 21 Punkten aus 18 Spielen eigentlich nichts mehr anbrennen dürfte.
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