Täter wird in einer psychiatrischen Klinik untergebracht
Polizisten mit einem Messer bedroht

Dieter Muschler vom Sachbereich Einsatz der Polizeiinspektion sprach von "allerhand Ärger", den sich ein 62-Jähriger einhandelte, als er nach einer Ruhestörung Polizeibeamte mit einem Messer bedrohte und sich danach in seinem Anwesen verschanzte. Hinzugezogene SEK-Kräfte - nach Beobachtungen von Nachbarn wohl ein gutes Dutzend - nahmen den Mann fest. "Danach wurde er in einer psychiatrischen Klinik untergebracht", teilte Muschler mit.

Eine Anwohnerin aus dem D-Programm, berichtete Muschler, hatte sich am Mittwoch kurz vor Mitternacht über die "unerträglich laute Musik" in der Nachbarschaft beschwert. Als zwei Polizisten kurz darauf bei dem Störenfried klingelten, sei er diesen mit einem Küchenmesser bewaffnet gegenübergetreten und habe sie genötigt, das Grundstück zu verlassen. Danach "verbarrikadierte" er sich. "Bei telefonischen Kontaktaufnahmen durch die Einsatzzentrale zeigte sich der 62-Jährige absolut unzugänglich, drohte, sich mit ,aller Macht' zu verteidigen und auch anderen Personen etwas anzutun", schilderte Muschler.

Spezialeinsatzkräfte holten den Mann gegen 3.30 Uhr aus seinem Haus und nahmen ihn vorübergehend fest. "Aufgrund der ausgehenden Gemeingefährlichkeit und seiner schlechten psychischen Verfassung brachte man ihn schließlich in der geschlossenen Abteilung einer Regensburger Klinik unter", so Muschler. Das Messer wurde sichergestellt.
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