Tag der offenen Tür im Kindergarten St. Michael
Seifenblasen wirken

Feindselig standen sich die Blauen und die Gelben gegenüber, eine schwarze Mauer trennte beide Länder, bis es gelang, mit bunt glitzernden Seifenblasen Frieden zu schaffen.
Buntes Treiben herrschte am Tag der offenen Tür in der Kita St. Michael. Dort kümmert man sich aktuell um 85 Mädchen und Buben im Kindergarten, um 12 Kleinkinder in der Krippe und unterstützt 18 Schüler bei den Hausaufgaben. Seit 50 Jahren ist St. Michael eine eigenständige Pfarrei, vor 44 Jahren wurde der Kindergarten eröffnet und im Laufe der Zeit um- und ausgebaut, um dem gestiegenen Betreuungsbedarf gerecht zu werden.

Im Kindergottesdienst verglich Pfarrer Alois Berzl in Anlehnung an das Evangelium vom "Guten Hirten" einen Kindergarten mit einer Herde, die vom Hirten bewacht und betreut wird. Der "gute Hirte" sei das Kindergartenpersonal, das sich intensiv mit den ihm anvertrauten Schützlingen beschäftige, die sich aber auch auf ihre "guten Hirten" verlassen und ihnen hinterherlaufen. In einem mehr als aktuellen Spiel am Altar standen sich die Bewohner von Blau- und Gelbland gegenüber. Im Blauland herrschte Frieden, im Gelbland dagegen Krieg. Viele Flüchtlinge wollten deshalb Gelbland verlassen. Eine schwarze Grenzmauer trennte beide Länder, aus dem Blauland flogen Steine über die Grenze, bis das erste Kind Seifenblasen über den Wall schickte. Immer mehr Blasen schwebten hinüber ins Gelbland, bis auch von dort schillernde Seifenblasen aufstiegen und Blauland erreichten. Schließlich verschwand die schwarze Grenze, und in beiden Ländern zog Frieden ein.

Die Gäste wurden am Tag der offenen Tür bestens mit Mittagessen, mit Kaffee und Kuchen versorgt. Bei der Kindergarten-Rallye, einem bunten Suchspiel, musste die Betreuungseinrichtung durchforstet werden. Die Fragen waren nicht schwer: So musste man wissen, wie viele Wäscheklammern aufgehängt sind oder wie viele Treppen es bis zur Nestgruppe in der zweiten Etage sind.
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