Tauwetter bei den Eissportlern

Das ESC-Präsidium hat ein neues Mitglied (von links): Präsident Wolfgang Streich, Schriftführerin Theresa Eckert (neu), Vizepräsidentin Sandra Zwirner und Schatzmeister Bernhard Streich. Bild: gf

Der ESC blickt optimistisch in die Zukunft. Das Interesse am Schlittschuh- und Eiskunst-Laufen steigt wieder, und die Zusammenarbeit mit dem Eishockey-Club wird zunehmend besser.

Durchaus überschaubar war die Anzahl der Mitglieder bei der Generalversammlung des Eissportclubs (ESC), bei der Wolfgang Streich für weitere Jahre zum Präsidenten gewählt wurde. In ihren Ämtern bestätigt wurden zudem seine Stellvertreterin Sandra Zwirner und Schatzmeister Bernhard Streich. Neu in dem Führungsgremium ist Schriftführerin Theresa Eckert.

Mit Stolz betrachtete Streich die zurückliegende Saison, in der die Eistanz- und Eiskunstlauf-Abteilung gute Arbeit im Breitensport und beim Nachwuchs geleistet hätten. Mit echten Leistungsträgern könne der ESC derzeit jedoch nicht aufwarten. Mehr Förderung auf diesem Gebiet sei durchaus von Nöten, so der Präsident, es gebe aber nach wie vor das grundsätzliche Problem der dafür erforderlichen Eiszeiten.

Es ging früher los

In diesem Zusammenhang rechnete Streich dem ERSC (Eishockey) sehr positiv an, dass bereits 14 Tage vor Stadioneröffnung die Kinder des ESC das Sommereis nutzen und trainieren konnten. Zum Glück sei der Verein in der vergangenen Saison von größeren Baumaßnahmen verschont geblieben. Ein zurückliegender Wasserschaden in der Eismeister-Wohnung sei über eine Versicherung in der Höhe von 5500 Euro geregelt worden. Im Zuge dieser Schadensbehebung habe sich das Präsidium entschlossen, das in die Jahre gekommene, sanierungsbedürftige Bad wieder aufzumöbeln, was mit einem Kostenaufwand von etwa 10 000 Euro zu Buche geschlagen habe.

Mehr Nutzungstage

Eine notwendige Reparatur der Entfeuchtungsanlage belief sich auf knapp 15 500 Euro. Diese Kosten, so Streich, hätten sich die Stadt und der Verein geteilt. Angesichts dieser durchaus namhaften Summe betonte der Vorsitzende, dass das ESC-Präsidium großen Wert auf eine nachhaltige Kostenreduzierung lege. Dazu zähle beispielsweise auch, im Winter beim Eismeister anfallende Überstunden im Sommer abzubauen, wodurch dem Eismeister auch Wochen der Arbeitslosigkeit erspart werden könnten.

Kurz ging Streich auch auf eine Vereinbarung mit dem ERSC ein, indem ein gemeinsamer Sonderfonds aus Beiträgen, Aufnahmegebühren und Spenden gebildet werde. Daraus bestritten werden sollen hauptsächlich die Beiträge für den Landessportverband und Ausgaben für Mitgliederehrungen. Die aktuellen Stadionbetriebstage bezifferte der ESC-Präsident mit 183 Tagen. Das entspreche der Saison 1999/2000, zwischen 2005 und 2009 seien knapp unter 150 Tage angefallen. Der Wasser- und Energieverbrauch sei im Vergleich zum Vorjahr kräftig angestiegen, betonte der Präsident. Der Wert beim Wasser entspreche dem durchschnittlichen Jahresbedarf von 1000 Haushalten in Amberg, beim Strom- und Gasverbrauch liege diese Kennziffer bei gut 70 Haushalten.

Die Auslastung der Eishalle mit knapp über 76 Prozent charakterisierte der Vorsitzende als "hervorragend". Dieses Ergebnis sei Schatzmeister Bernhard Streich zu verdanken, der in einem ausgeklügelten Plan Trainings- und Öffnungszeiten abstimme. Nicht zuletzt deshalb hätte wohl auch die Zahl der Schlittschuhläufer auf 60 000 (Vorjahr 52 000) gesteigert werden können. Positiv blickt der Präsident in die Zukunft, was auch ein Ergebnis der immer intensiver werdenden Zusammenarbeit mit dem ERSC sei. (Im Blickpunkt)
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