Telefonaktion "Depression und Beruf" am Mittwoch, 28. Oktober
Keine Kraft für den Job

Im beruflichen Umfeld führen Depressionen zu immer häufigeren Ausfallzeiten und Berufsunfähigkeiten. Daher beschäftigt sich das Sozialpsychiatrische Zentrum Amberg in Kooperation mit dem Medienhaus "Der neue Tag" kommende Woche im Rahmen einer Telefonsprechstunde mit dem Thema.

Bis zum Jahr 2020 werden Depressionen oder affektive Störungen laut Weltgesundheitsorganisation WHO weltweit die zweithäufigste Volkskrankheit sein. Im Beruf kommt oft eine eingeschränkte Leistungsfähigkeit der erkrankten Mitarbeiter zum Tragen, die nicht selten hohe Fehlerquoten und vermindertes Durchhaltevermögen zufolge hat.

Bedingt sind die Schwierigkeiten durch die zahlreichen körperlichen und psychischen Beschwerden einer Depression, wie Schlafstörungen, Schmerzen, Antriebslosigkeit und Konzentrationsschwäche. Verstärkt werden sie oft durch das mangelnde Verständnis der Arbeitgeber und Arbeitskollegen aber auch durch ungünstige Arbeitsbedingungen.

Im Rahmen der Telefonaktion beraten am Mittwoch die Mitarbeiter des Integrationsfachdienstes bei Fragen zum Umgang mit einer depressiven Erkrankung im Arbeitsumfeld und informieren auch über Unterstützungsmöglichkeiten und Anlaufstellen. Ansprechpartner sind:

Martin Golinski, Dipl.-Sozialpäd. (FH), Integrationsfachdienst Oberpfalz, Arbeitsvermittlung

Katharina Mainka, Dipl.-Sozialpäd. (FH), Integrationsfachdienst Oberpfalz, Berufssicherung im Sozialpsychiatrischen Zentrum Amberg

Erreichbar sind die beiden am Mittwoch, 28. Oktober, zwischen 17 und 19 Uhr. Die Telefonnummern veröffentlichen wir am Mittwoch im Veranstaltungskalender.
Weitere Beiträge zu den Themen: Oktober 2015 (8435)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.