Timo Rost bleibt

Zwei, die sich verstehen: Helmut Schweiger (rechts), Vorstandsvorsitzender des FC Amberg, und Trainer Timo Rost (links), der jetzt seinen Vertrag verlängerte. Bild: Eberhardt

Wer sitzt beim FC Amberg in der kommenden Saison auf der Bank? Diese Frage ist seit dem Wochenende und vor der Relegation zur Regionalliga geklärt.

Die wichtigste Personalie hat Fußball-Bayernligist FC Amberg nun in trockene Tücher gebracht: "Ich freue mich ungemein, dass Timo Rost auch in der Spielzeit 2015/16 unser Trainer bleibt", sagte am Sonntagabend Helmut Schweiger, zukünftiger Gesellschafter und Beirat der noch zu gründenden GmbH - wenn die erste Mannschaft ausgegliedert wird.

Unabhängig von der Liga

Am 23. Mai 2013 hatten die Amberger Verantwortlichen verkündet, dass Rost Spielertrainer wird und damit auf Interimscoach und Sportlichen Leiter Bernd Scheibel folgt. Fast auf den Tag genau zwei Jahre später gab Schweiger ebenso stolz bekannt, dass Timo Rost sein Engagement beim FC Amberg um eine weitere Saison verlängert hat - ligenunabhängig. "Timo war und ist unser Wunschkandidat. Mit seiner Erfahrung und seinem Willen, hier für den FC sportlich und im Umfeld mit der zu gründenden GmbH etwas zu erreichen und zu bewegen, ist er der richtige Mann für uns - menschlich und fachlich", sagte Schweiger.

"Es freut uns, und ganz persönlich mich, dass Timo den von uns und ihn eingeschlagenen gemeinsamen Weg, dem sich immer mehr kompetente Leute anschließen, weiter mit beschreiten und die Visionen erfolgreich erreichen will", erklärte Schweiger.

"Andere Werte"

Ein Umstand, der angesichts der finanziellen Verlockungen anderer Vereine nicht selbstverständlich sei. "Aber es gibt noch Menschen, und dazu gehört auch Timo glücklicher Weise, für die noch andere Werte als die monetären zählen", so Schweiger weiter. In die gleiche Kerbe schlug Rost (36) selbst, für den mehrere Beweggründe ausschlaggebend waren, sein Engagement beim FC Amberg um ein weiteres Jahr zu verlängern. Ganz oben steht dabei die Tatsache, dass er in Amberg mit Menschen und Spielern arbeiten könne, die den Verein sportlich und auch infrastrukturell weiter nach vorne bringen und entwickeln wollen. Ein Weg, der ihn ungemein reize, und den er mit seinem Wissen und seiner ganzen Kraft weiter unterstützen werde.

Noch nicht abgeschlossen

"Ich habe hier mit meinem Trainerteam eine Mannschaft entwickelt, die in allen Bereichen zu einem Topteam der Bayerliga gereift und deren Entwicklung aber noch lange nicht abgeschlossen ist."

"Große Schritte"

Zudem gebe es auch familiäre Gründe: "Meine Familie und ich fühlen uns in Amberg einfach richtig wohl." Nicht zu vergessen seien natürlich die sportlichen Perspektiven beim FC Amberg sowie dem nun vorgestellten und seit zweieinhalb Jahren geplanten GmbH-Projekt - eine Sache, die in der Oberpfalz und darüber hinaus ihresgleichen suche. "Es entwickelt sich etwas, es geht in großen Schritten voran", sagte Rost.
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