Tischtennis: Berching spielt nicht gegen Germania Neumarkt - SG Schmidmühlen übergangen
Die nächste Mannschaft, die nicht will

Der Protest in der 3. Bezirksliga-West-Herren gegen die Entscheidung des Tischtennisbezirkes Oberpfalz auf Höhergruppierung der DJK Germania Neumarkt geht weiter.

Nachdem der TTSC Kümmersbruck II sein Spiel gegen die Germania kampflos abgegeben hatte, folgte nun der TSV Berching. Der von einigen Neumarkter Vereinen initiierte "Boykott" scheint sich also fortzusetzen. Es ist damit zu rechnen, dass weitere folgen werden.

Dass ausgerechnet der TTSC Kümmersbruck II den Auftakt gemacht hat, war rein zufällig. Der TTSC hatte weder gegen die Entscheidung Einspruch eingelegt vor dem Schiedsgericht des Bezirkes (SGdB) eingereicht (der kam vom ASV Neumarkt), noch den Aufruf zum "Boykott" gestartet. Er hat sich dem lediglich angeschlossen. Nur machten weder der Einspruchsführer noch die betroffenen Vereine nach dem Urteil des SGdB keinen Gebrauch von der Berufung beim Sportgericht des Verbandes.

Nur der Kreis Amberg hat das getan. Nicht gegen die Eingruppierung der DJK, die den Regularien des Bayerischen Tischtennisverbandes entspricht, sondern mit der Begründung, ein Verein aus dem Kreis - konkret die SG Schmidmühlen - wäre beim Auffüllen der 3. Bezirksliga-West übergangen worden.

Egal wie diese Entscheidung ausfällt, der Kreis Amberg wird noch einen Antrag an den Verbandsausschuss stellen, mit dem Ziel, die Reihenfolge beim Auffüllen der Ligen und der Höhereingruppierung anzuwenden.
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