Top-Spiel zwischen FC Amberg II und Schwarzhofen
Zwei weiße Westen

Von den oberbayerischen Bergen auf den Gipfel der Bezirksliga Nord: Wenn es nach dem Wunsch von Tobias Pinzenöhler, dem Trainer des FC Amberg II geht, dann soll dies am Sonntag, 23. August, um 15 Uhr im Heimspiel gegen SV Schwarzhofen gelingen. Es ist die Spitzenpartie des fünften Spieltages, im Stadion am Schanzl trifft der aktuelle Tabellenzweite auf den Dritten. Dass der SV Schwarzhofen um Trainer Adi Götz in dieser Saison erneut ein gewichtiges Wörtchen um die Spitzenplätze mitreden wird, war von vielen Experten erwartet worden. Vier Spiele, vier Siege und 11:1 Tore - die Bilanz der Schwarzhofener ist bislang recht beeindruckend. Das einzige Gegentor kassierte die Götz-Elf beim 4:1 gegen den SV Hahnbach, unter Woche gab es im Toto-Pokal auf Kreisebene ein souveränes 10:0 bei der SpVgg Bruck.

"Schwarzhofen verfügt über eine eingespielte Mannschaft, die als Einheit auftritt, aber auch enorm gute Einzelspieler hat", sagt Ambergs Sportlicher Leiter Bernd Scheibel, der den derzeit in den oberbayerischen Bergen Urlaub machenden Pinzenöhler im Training vertritt. Am Sonntag sitzt der etatmäßige Coach aber dann wieder auf der Bank. Scheibel ist voll des Lobes, wenn er über den SVS spricht: "Mit Adi Götz hat Schwarzhofen einen ungemein guten Trainer, der es geschafft, viele eigene Jugendlichen ins Team einzubauen. Das ist bemerkenswert."

Der FC Amberg II steht wie Schwarzhofen und Ensdorf mit blütenweißer Weste da, hat 13:2 Tore auf dem Konto. "Dass wir nun gegen Schwarzhofen das Spitzenspiel bestreiten, ist eine Konstellation, mit der bei uns niemand gerechnet hat", sagt Scheibel. Aber das Team habe sich das aufgrund der Leistungen in den vergangenen Wochen verdient. "Schon letzte Saison spielten die Jungs nicht schlecht, wurden aber für ihren Aufwand nicht belohnt. Heuer ist das anders, zumal oftmals zum richtigen Zeitpunkt die Tore erzielt werden", erklärt der Sportliche Leiter eine der Stärken des FC Amberg II.

Genau diese gilt es, am Sonntag gegen Schwarzhofen in die Waagschale zu werfen. "Wir haben zwar bislang alles gewonnen, aber die Spiele gegen gute Gegner waren fast allesamt knapp", so Scheibel, der sich wie Pinzenöhler einen ähnlich guten Auftritt wie zuletzt in Kulmain wünscht. Fehlen werden Dennis Kramer sowie die Urlauber Daniel Götzfried und Andreas Hausmann. Der Sieger der Top-Partie bleibt auf alle Fälle an Ensdorf dran (oder erobert womöglich die Spitze), bei einem Unentschieden könnte sich der Tabellenführer absetzen - denn der ist Favorit gegen Kulmain.
Weitere Beiträge zu den Themen: SpVgg (24098)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.