Tore bringen Bares

Taktik, Schnelligkeit und Reaktionsvermögen brauchen die Kickerspieler alle, aber am Ende zählen doch nur die Tore. 1500 Euro brachte das Turnier dem Förderverein Flika ein. Bild: hfz

Elf gegen elf hieß es in der Barbaraschule in Amberg. Eigentlich nichts Ungewöhnliches, nur dass die jeweils elf Spieler der gegnerischen Mannschaften diesmal aus Plastik und an Metallstangen aufgereiht waren und dass ein Spiel nicht 90 sondern nur 10 Minuten dauerte.

In der Turnhalle der Amberger Barbaraschule gab's den Anpfiff für das 2. Benefiz-Kickerturnier von Flika, dem Förderverein Klinik für Kinder und Jugendliche am Klinikum St. Marien Amberg. 26 Teams mit je zwei Teilnehmern, davon zwei Juniorenteams, die einen eigenen Cup ausgespielt haben, traten an, um den Sieg zu erringen. Gespielt wurde an echten Turnierkickertischen, die von der Sparkasse Amberg-Sulzbach finanziert wurden. Die Teams konnten zum Aufwärmen die Tische ausprobieren und sich ein bisschen einspielen, danach ging es auch gleich mit den Spielen los.

Ein Euro pro Treffer

Alles, was zählte, waren Tore, Tore und nochmals Tore, denn die brachten bares Geld: Pro Treffer gab es einen Euro von den Sponsoren - der Amberger Gewerbebau und der Stadt Amberg.

Auch die Teilnehmer gingen natürlich nicht leer aus: Die Startgelder wurden als Preisgeld wieder ausgeschüttet. Klaus Kormann und Jürgen Schärl, vom Team "KS", freuten sich als Erstplatzierte mit den Zweitplatzierten Josef Segerer und Thomas Rasp, den Dritten (Oliver Ott und Stefan Graml) und auch dem Viertplatzierten (Team Terminator 1 und 2) am Ende des Turniers jeweils über einen Geldpreis.

Den Junior-Cup gewannen Maresa und Nicolai Fuchs vom Team "Jungfüchse", Zweite wurden Isabel Horn und Melanie Götz vom Team "Kneixianer".

"Wir freuen uns, dass auch in diesem Jahr wieder so viele Teams mitgemacht haben", erklärte Dr. Andreas Fiedler, Flika-Mitglied und Chefarzt der Klinik für Kinder und Jugendliche am Amberger Klinikum. "Sie haben das Turnier zu einer sehr gelungenen, runden Sache gemacht. Die Stimmung war toll, das Turnier lief sehr fair ab und alle Beteiligten taten damit auch noch etwas für einen guten Zweck. Besser geht es nicht."

Dank an die Sponsoren

Weit mehr als 1000 Mal hat der Ball am Ende dann auch tatsächlich den Weg ins Tor gefunden und deshalb hieß der größte Gewinner des Turniers am Ende dann auch Flika. "Wir freuen uns sehr, dass für die verschiedenen Projekte unseres Fördervereins durch das Turnier 1500 Euro zusammengekommen sind", sagte Rainer Sandner, Vorsitzender von Flika. "Wir bedanken uns bei allen Sponsoren und auch bei der Bäckerei Hiltner und Wolf Wurstwaren Schwandorf, die Semmeln und Wurst gesponsert haben."
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