Trauer um Heribert Hartl
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Heribert Hartl starb im Alter von 86 Jahren. Bild: hfz
Amberg. Er gehörte zu jenen Menschen, die untrennbar mit dem Stadtgeschehen verbunden waren: Heribert Hartl, der am Freitag im Wallmenichhaus verstorben ist. Seit 1937 war er in Amberg und arbeitete jahrzehntelang in der Kerzen- und Parfümeriehandlung Zimmermann, erst als Prokurist, dann als Inhaber. Bekannt wurde Hartl auch durch seine Verdienste um die Laienarbeit der katholischen Kirche. Als Pfarrgemeinderat und Kommunionhelfer hat er das Gemeindeleben in den Pfarreien St. Georg und St. Michael maßgeblich mitgeprägt.

Sein Haupt-Engagement galt dabei der ökumenischen Bewegung, die er mit gemeinsamen Gottesdiensten und Veranstaltungen der "Aktion 365" in Amberg entscheidend vorangebracht hat. 30 Jahre lang war er Dekanatsbeauftragter für Ökumene. Er war stets zur Stelle, wenn es galt, Zusammenkünfte, Feste, Hilfsaktionen oder Sammlungen zu organisieren - besonders als aktives Mitglied des Bundes Neudeutschland (heute Gemeinschaft katholischer Männer und Frauen), dem er seit 1946 angehörte. Dessen Jugendverband KSJ hatte er auf vielfältige Weise unterstützt.

Nach langem Leiden verstarb Heribert Hartl am Freitag im Alter von 86 Jahren im Wallmenichhaus. Um ihn trauern seine Frau Elisabeth, seine Kinder und 14 Enkel. Die Trauerfeier ist am Mittwoch, 24. Juni, um 14 Uhr in St. Michael, die Beerdigung anschließend um 15 Uhr auf dem Katharinenfriedhof.
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