TSV Theuern im Gemeindederby beim TSV Kümmersbruck
Blick nach vorne

Personell hatten wir gescheite Probleme, aber langsam sind wir wieder besser aufgestellt.
Drei Mannschaften sind in der A-Klasse Nord noch ungeschlagen: Die Aufgaben für das Spitzentrio sind am sechsten Spieltag zwar knackig, aber nicht unlösbar. Im Tabellenkeller wartet der TSV Kümmersbruck noch auf seinen ersten Dreier, alle anderen Mannschaften haben zumindest schon einmal gewonnen.

Auf Platz eins hat sich der FC Großalbershof gearbeitet. Um weiter an der Spitze zu thronen, braucht es einen Heimsieg gegen den SV Freudenberg II. Die Gäste haben nach einem eher schwachen Saisonstart am vergangenen Wochenende beim klaren Sieg gegen Kümmersbruck wieder alte Tugenden entdeckt, die sie natürlich auch bei den Herzogstädtern aufleben lassen wollen. Punktgleich folgt der SV Michaelpoppenricht, der durch seinen Sieg in Gärbershof schon einmal einen Konkurrenten auf Distanz hielt. Diesmal ist der FV Vilseck II zu Gast, der die letzten drei Partien gewann. Drei Siege und zwei Unentschieden verbuchte bislang der SV Sorghof II. Die "kleinen Indianer" fahren zum Aufsteiger ESV Amberg, der seinen einzigen Saisonsieg auf eigenem Platz feierte, allerdings erst drei Treffer erzielte.

Absteiger SF Ursulapoppenricht gastiert bei der SG Neudorf/Luhe. Die Truppe von SF-Trainer Sebastian Binner kann das außergewöhnliche Trefferkonto des Gastgebers von 3:6 nach 450 Minuten bestimmt richtig einschätzen: Der Erfolg ist daran gekoppelt, ob es den SFU gelingt, die recht sattelfeste Abwehr der Gastgeber auch einmal auszuhebeln. Derbystimmung in der Werner-von-Siemens-Straße, wenn sich die beiden Tabellennachbarn DJK Amberg und FSV Gärbershof messen. Für die zwei Zähler besser postierte Heimelf zählt ebenso wie für die Weigl-Mannen nur ein Sieg, denn bei einem Unentschieden oder gar einer Niederlage droht das Niemandsland im Mittelfeld der Liga.

Sehr schwach hat der Absteiger FC Freihung begonnen, aber aus den beiden letzten Spielen seine vier ersten Zähler eingefahren. Können die Hausherren die Begegnung mit dem Tabellennachbarn SG Etzenricht II/ TSG Weiherhammer II erfolgreich gestalten, machen sie sich in Richtung Mittelfeld davon und das sollte für den FC ein erstrebenswertes Ziel sein.

Im Gemeindederby erwartet der TSV Kümmersbruck den TSV Theuern. Die Heimelf laboriert an den zahlreichen Abgängen vor dieser Saison, die Gastmannschaft ist nach einem ebenfalls schwachen Start nun besser in die Gänge gekommen. "Personell hatten wir gescheite Probleme", blickt Trainer Christian Kramer auf die ersten Spiele zurück, "denn wir mussten bis zu zehn Akteure ersetzen". Unnötige und knappe Niederlagen passten da genau ins Bild. Das Unentschieden gegen den SV Michaelpoppenricht war dann ein Signal für den Aufwärtstrend, der Sieg gegen die DJK Amberg folgte. "Langsam sind wir wieder besser aufgestellt", freut sich der Trainer, "und wir können den Blick nach vorne richten". Dazu würden Erfolgserlebnisse gut passen, und ein solches möchten die Kramer-Schützlinge gerne auch im Gemeindederby einfahren - das wird aber nicht so einfach gelingen.
Weitere Beiträge zu den Themen: August 2015 (7425)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.