Tür neu öffnen statt zuhauen
Angemerkt

Park & Ride am Bahnhof: Das ist in Amberg ein Dauerthema. Eines, das immer wieder mal auf den Tisch kommt, dann aber eher wieder "geparkt" wird. So war es zumindest in der Vergangenheit, in der vor allem Politiker - nicht selten im Wahlkampf - dieses Angebot lautstark einforderten, aber nicht wirklich hart dranblieben. Weil es eben gewisse Schwierigkeiten - allen voran mit den nötigen Grundstücken - zu überwinden gilt, die nicht konsequent genug angepackt wurden.

Das scheint nun anders zu sein. Vielleicht ist das auch Ausdruck einer neuen Politik, die jetzt im Rathaus herrscht. Auch beim Thema Forum hat Oberbürgermeister Michael Cerny schon bewiesen, dass er Dinge und Befindlichkeiten aus der Vergangenheit vergessen kann. Dass er bereit ist, an vermeintlich zugeschlagene Türen wieder anzuklopfen und mit neuem Willen neue Gespräche zu führen.

Auch am Thema Park & Ride scheint Cerny mit seinen Fachbehörden neu zu arbeiten. Dabei kommt ihm zupass, dass er hier in den Ämtern ebenfalls neue Leute auf Augenhöhe hat. Die wie der OB mit nahezu jugendlichem Schwung etwas erreichen wollen für Amberg. Auch Park & Ride scheint damit in Schwung zu kommen und muss wohl nicht länger auf dem Abstellgleis stehen, "weil man mit denen von der Bahn nicht reden kann", wie wir jahrelang stereotyp zu hören bekamen.



Polizeibericht Auto, Haus und Garage besprüht

Amberg. (tk) Ob Autofahrer oder Hausbesitzer - in dieser Woche meldeten sie der Polizei mehrere Sachbeschädigungen. Zwischen Sonntag, 15 Uhr, und Montag, 9.30 Uhr, besprühten Unbekannte die ganze rechte Seite eines in der Oberen Nabburger Straße geparkten Mercedes Sprinter mit nicht zu definierenden schwarzen Buchstaben. Der Schaden beträgt laut Mitteilung 200 Euro.

Ebenfalls schwarze Farbe gesprayt wurde an die Fassade eines Anwesens "Hinter der Mauer". Die Täter dürften hier zwischen Samstag, 21 Uhr, und Montag, 6 Uhr, aktiv gewesen sein. In diesem Fall wird der Schaden mit 1000 Euro angegeben.

Noch gravierender in Mitleidenschaft gezogen wurden die Fassade und die Garagenrückwand eines Discounters am Kaiser-Wilhelm-Ring. Schmierfinken verunstalteten dort zwischen Sonntag, 12 Uhr, und Montag, 8.30 Uhr, mehrere Wände mit bunten Symbolen und Schriftzeichen. Deren Beseitigung dürfte etwa 2000 Euro kosten.
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