TuS Hohenburg will in der A-Klasse Süd "gut dabei sein"
Zurück aus der Tristesse

Anders als in der Vorsaison spielen in der Fußball-A-Klasse Süd in der neuen Runde auch wieder zwei erste Mannschaften: Der TuS Schnaittenbach - als Dritter knapp an der Relegation gescheitert - wechselt vom Norden in die Südgruppe. Dorthin führte auch der Weg des TuS Hohenburg, der nach dem Niedergang in die B-Klasse den sofortigen Wiederaufstieg schaffte.

"Was letztes Jahr bei uns abgelaufen ist, war einfach top", erinnert sich der Vorsitzende des TuS Hohenburg, Christian Kiebel, trotz der sportlichen Tristesse nach dem Abstieg in die B-Klasse gerne zurück. "Für unseren Zusammenhalt spricht auch, dass uns danach kein einziger Spieler verlassen hat, in der Winterpause sogar noch Neuzugänge kamen und wir mit Trainer Roland Jobst einen absoluten Glücksgriff gelandet haben." Dadurch wurde der sportliche Betriebsunfall vergessen gemacht. "Mit sieben Nachwuchsspielern können wir unseren Kader nun weiter bereichern", freut sich der Vereinschef. Prognosen sind vor Saisonbeginn natürlich schwierig, "aber wir wollen schon gut dabei sein", sagt Kiebel.

Die Lauterachtaler starten mit einem Heimspiel gegen die SG Ehenfeld/Hirschau II. Hinter dieser Spielgemeinschaft verbirgt sich auch die traditionsreiche DJK Ehenfeld - in früheren Jahren ein fester Bestandteil der B-Klasse (heute Kreisklasse), die auf diesem Weg dem Spielerschwund entgegenwirken konnte. Zum Vilstalderby empfängt der ASV Haselmühl II den SV Schmidmühlen II. Die Hausherren schlugen sich in ihrem ersten Jahr nach dem Aufstieg wacker, waren nie in Gefahr und möchten sich weiter in der Liga etablieren. Aber sie wissen ebenso wie der Gast, dass die Erfolge auch davon abhängen, wie die erste Mannschaft personell über die Runden kommt.

Der TuS Schnaittenbach tritt bei der nicht zu unterschätzenden DJK Ursensollen II an. Wenn die Hoffnungen auf einen Spitzenplatz erfüllt werden sollen, muss eigentlich am Rängberg schon mal gepunktet werden. Aus dem Norden kam auch die DJK Gebenbach II, die auf ein grundsolides Jahr zurückblicken kann. Die Landesliga-Reserve startet beim SV Loderhof/Sulzbach II, der als traditioneller Spätstarter gilt, der den Ligaerhalt auf der Zielgeraden einer Saison einzutüten pflegt. Die DJK Utzenhofen II und der FC Edelsfeld II sorgten sich im Vorjahr lange um den Ligaverbleib. Die neue Saison darf gerne entspannter werden - und da wäre ein guter Start hilfreich. Schließlich möchte der SVL Traßlberg II zu Hause gegen den Rückkehrer SSV Paulsdorf II gerne die erste Duftmarke setzen.
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