TuS Rosenberg kommt zum Spitzenspiel der Kreisliga Süd - Kastl schlägt Utzenhofen im Derby mit ...
Freudenberg bereit für den Gipfel gegen den Tabellenführer

Mit dem 1:0-Sieg im Nachholspiel am Freitag gegen die DJK Utzenhofen (siehe Bericht links) hat sich der TuS Kastl alleine auf den dritten Platz der Kreisliga Süd gesetzt und den Gemeindekonkurrenten auf Distanz gehalten.

TuS Kastl       Inter Bergsteig
(hon) Die Bergsteig-Elf verlor den Auftakt knapp mit 3:4 gegen Traßlberg und die Mennersberg-Elf spielte vor einer Woche nur 0:0 gegen Weiherhammer. Aufgrund der Doppelbelastung mit dem nachgeholten Derby vom Freitag steht der Kastler Spielertrainer Thomas Mayer vor der schwierigen Aufgabe, seine Spieler schnell fit zu bekommen, sie so einzustellen, dass sie von Beginn an voll da sind und ihr spielerisches Potenzial abrufen können. Aufgrund einiger Ausfälle und einer roten Karte wird Kastl mit einigen Veränderungen beginnen müssen. Zudem haben die Hausherren noch das schwere Nachholspiel gegen Utzenhofen in den Beinen.

Bei der Mannschaft der Gäste um Trainer Andreas Scheler darf man gespannt sein, welcher der angestammten Spieler oder einer der Neuzugänge es in die Start-Elf schafft. Die Amberger werden alles daran setzen, um in Kastl etwas zu holen und den Relegationsplatz zu verlassen. Unterschätzen darf man Inter Bergsteig Amberg jedenfalls nie (Reserve 13.15 Uhr).

SV Freudenberg       TuS Rosenberg
(nß) Auf dem Freudenberger Sportgelände ist Großkampftag angesagt. Sowohl bei den ersten als auch bei den zweiten Mannschaften stehen sich der Tabellenführer und sein direkter Verfolger gegenüber. Sollten die Gäste das Spiel gewinnen, wäre schon eine gewisse Vorentscheidung gefallen, da Rosenberg dann einen beruhigenden Vorsprung von acht Punkten hätte. Sollte dagegen Freudenberg gewinnen, würde es im Rennen um die Meisterschaft noch einmal spannend. Beide Teams konnten ihre beiden Partien nach der Winterpause für sich verbuchen und gehen zuversichtlich in die Begegnung. In Paulsdorf zeigte die Neiß-Elf vor allem in der ersten Hälfte eine deutliche Aufwärtstendenz und gewann verdient. An diese Leistung gilt es anzuknüpfen und es muss gelingen, gegen die offensivstarken Gäste immer wieder auftretende Abwehrunsicherheiten abzustellen. Dass diese in der Lage sind, solche konsequent auszunutzen, musste Freudenberg im Hinspiel schmerzlich erfahren, als man neben der schweren Verletzung von Alexander Drexl mit einer 2:4-Niederlage heimkehrte.

FC Luhe-Markt       SV Schmidmühlen
"Gegen den Tabellenachten aus Schmidmühlen müssen wir uns auf sehr spielstarke Gäste einstellen", warnt Trainer Tobias Kick sein Team. Da heißt es, kompakt zu stehen, Räume eng zu machen und sich von der besten Seite zu zeigen.

DJK Ursensollen       SSV Paulsdorf
(mdl) Beim zweiten Heimspiel binnen drei Tagen ist am Sonntag Paulsdorf zu Gast am Rängberg. Wie die Heimelf konnten auch die Gäste erst eine Begegnung nach der Winterpause bestreiten und mussten am gestrigen Freitag ebenfalls zu einem Nachholspiel in Luhe antreten. Sowohl Paulsdorf als auch Ursensollen konnten ihre Auftaktbegegnung nicht erfolgreich bestreiten. Die Elf von Wolfgang Grünwald zog im Gemeindederby gegen Freudenberg mit 1:2 den Kürzeren, nachdem die Gäste mit zwei späten Toren noch die Punkte aus Paulsdorf entführten. Nicht viel besser erging es auch der DJK, die sich in einer eher schwachen Partie nach einem unnötigen Gegentreffer fünf Minuten vor Schluss mit einem Unentschieden in Edelsfeld begnügen musste. In Ursensollen hofft man, wieder an die guten Leistungen vor der Winterpause anknüpfen zu können, um sich vor dem schwierigen Restprogramm frühzeitig im Tabellenmittelfeld festzusetzen. Die Elf von Trainer Steinl sollte nicht den Fehler machen und die Gäste aufgrund ihres Tabellenplatzes zu unterschätzen, denn in den vergangenen Spielen gegen Paulsdorf ging die DJK stets als Verlierer vom Platz.

SVL Traßlberg       FC Edelsfeld
(ild) Sieben Monate sind vergangen, seit jenem denkwürdigen 7. September, der dem SVL Traßlberg boshafte Häme ebenso bescherte wie aufrichtiges Bedauern. Auf dem grünen Hahnenkamm-Rasen von Edelsfeld hatten die Gäste mit 4:1 gewonnen - und Wochen später am grünen Tisch mit 0:2 verloren. Grund war der Einsatz des jungen SVL-Torwarts Johannes Ritter, der wegen eines vorangegangenen Platzverweises in einem Pokalspiel nicht hätte auflaufen dürfen. Die Truppe von Spielertrainer Alexander Heldrich nahm das Geschenk dankend an. Ohne dieses Präsent stünde der FCE heute auf dem Abstiegsrelegationsplatz und der SVL wäre auf Tuchfühlung zu den Top-Rängen. Das alles ist Vergangenheit, das verdeutlichte SVL-Spielertrainer Ilker Caliskan seinen Jungs im Vorfeld dieser Partie. Und er machte seinem Kader nach dem erfreulichen Sechs-Punkte-Start ins Jahr 2015 deutlich, dass die Gäste keinesfalls nach ihrem Tabellenstand zu beurteilen sind: "Die brauchen jeden Punkt. So werden sie bei uns auch auftreten", warnte er. Zu der zuletzt erfolgreichen Mannschaft stößt Thomas Behrend nach verbüßter Rot-Sperre wieder hinzu. Nicht nur deshalb setzt der Trainer darauf, dass die Punkte gegen Edelsfeld an der Vils bleiben.

Weiherhammer       DJK Utzenhofen
"In der Defensive stehen wir stabil, aber vorne fehlt uns noch die Durchschlagskraft", bilanziert TSG-Coach Tobias Heindl das verdiente Heimremis gegen den Tabellendritten aus Kastl. Im Heimspiel gegen die DJK Utzenhofen hat man aus der Hinrunde noch etwas gut zu machen. Bis auf Urlauber Härning stehen alle Akteure zur Verfügung.

Germania Amberg       SV Loderhof
(tre) Der gelungene Auftakt nach der Winterpause mit zwei Siegen in Folge soll beim Gastgeber nach Möglichkeit weiter gehen. Nur drei Punkte beträgt der Vorsprung des SV zum Relegationsplatz und deshalb ist jeder Punkt wertvoll. Gedanken an das Hinspiel will Loderhof dabei möglichst nicht aufkommen lassen, denn dort setzte es eine saftige 0:6-Heimklatsche. Gleichzeitig war das der erste Saisonsieg für die Germanen nach einem völlig verkorksten Start. Zwischenzeitlich sind die Vorzeichen für die Hausherren besser und man möchte den Rückenwind der zwei Auftaktsiege für eine weitere Verbesserung auf dem Weg zum vorderen Mittelfeld nutzen. Das Auftreten der Ficarra-Truppe gibt schon zu Optimismus Anlass. Für den Coach der Germanen gibt es keinen Grund große Umstellungen vorzunehmen, die eine oder andere Änderung aus taktischen Gründen scheint möglich.
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