TuS Rosenberg überragend fair

Drei Spiele vor Saisonschluss sicherte sich der TUS Rosenberg II die Meisterschaft in der A-Klasse Süd. Nun dürfen die Spieler und Trainer Andreas Schinhammer (rechts hinten) noch einmal jubeln. Die TuS-Zweite gewann den Fairnesspokal-Wettbewerb 2014/15 des Medienhauses Der neue Tag/Amberger Zeitung. Bild: Ziegler

Üble Fouls oder wüste Beleidigungen haben auf einem Fußballplatz nichts zu suchen. Fair geht vor - das haben zahlreiche Vereine aus der Region in der abgelaufenen Saison bewiesen.

(af) Und wieder einmal sind es die "üblichen Verdächtigen", die im Fairnesspokal-Wettbewerb 2014/15 unseres Medienhauses weit vorne gelandet sind. Beste Beispiele für Kontinuität, was das Fairplay anbelangt, sind der FC Edelsfeld und die DJK Weiden. Beide Klubs stellten in der Saison 2013/14 gemeinsam punktgleich den Kreissieger, und beide haben auch diesmal den Sprung unter die Top 5 ihrer Ligen geschafft. Oder der FC Weiden-Ost: Die Max-Reger-Städter sind heuer gleich mit zwei Mannschaften in den Fairness-Bestenlisten vertreten.

Zum Fairness-Champion ist aber diesmal der TuS Rosenberg aufgestiegen. Die Blau-Weißen hielten sich nach dem verpassten Aufstieg in die Bezirksliga im Fairnesspokal schadlos und entschädigten sich mit Platz eins in der Kreisliga-Wertung. Damit aber nicht genug: Die zweite TuS-Mannschaft ging mit einem Teiler von 1,03 nicht nur als fairstes Team der A-Klasse hervor, sondern errang souverän den Kreissieg.

"Das ist für uns ein überragende Sache", freut sich TuS-Abteilungsleiter Jürgen Drahota. "Einen Fairnesspreis zu gewinnen, ist immer eine feine Sache." Den Grund, wieso die Rosenberger Teams ein hochanständiges Verhalten auf dem Fußballplatz zeigen, erklärt Drahota so: "Wir versuchen schon den Spielern aufzuzeigen, dass sie immer fair bleiben sollen. Aber man muss natürlich auch die richtigen Spielertypen haben, die dies auch umsetzen."

Ein dickes Lob hat Albert Kellner für den Kreissieger übrig. "Die spielen super Fußball", spendet der Kreisspielleiter Beifall. Das "beste dabei" sei aber, dass sie mit der fairen Spielweise auch den Kreisklassen-Aufstieg geschafft hätten. Überhaupt, so Kellner, zeige sich immer wieder, dass Fairness oft mit sportlichem Erfolg verknüpft sei. Mit einem Ausreißer. Die SG Brand/Ebnath II musste als zweitfairste A-Klassen-Mannschaft in den sauren Apfel des Abstiegs beißen. "Respekt, sie sind mit Anstand abgestiegen", tröstet Kellner.

Unser Medienhaus wird die jeweils fünf fairsten Mannschaften jeder Liga in einer Feierstunde mit Spielbällen beziehungsweise Geldpreisen auszeichnen. Einen Sonderpreis erhält traditionell der Beste der B-Klasse. Wie im vergangenen Jahr ist dies auch heuer der SV Immenreuth II.
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