Umgehung Kümmersbruck: Anfang 2015 Planfeststellungsbeschluss

Für gut 2000 Kilometer Straße und rund 1100 Bauwerke zuständig ist das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach.

Beim Verkehrstag im Drahthammer Schlößl informierte Bauoberrat Stefan Noll, dass seine Behörde jährlich für Bundesstraßen etwa 13, für Staatsstraßen um die 15,4 Millionen Euro zur Verfügung habe, wovon ungefähr zwei Drittel in den Erhalt fließen würden.

Zwingend notwendig sei der mehrspurige Ausbau der B 85, auf der täglich bis zu 13 000 Fahrzeuge gezählt würden. Bis 2015 werde mit 15 500 Autos gerechnet. Ohne größere Probleme sei der neue "Flüsterbelag" im Bereich der Stadt Amberg aufgezogen worden.

Der Kreisverkehr zwischen Vilseck und Axtheid-Berg - eine Strecke mit einem täglichen Verkehrsaufkommen von 5500 Fahrzeugen - koste etwa 1,5 Millionen Euro. Geplant seien eine Ortsumfahrung der B 299 bei Tanzfleck und eine Verlegung der Staatsstraße 2149 bei Nittenau.

Zur Ortsumgehung von Kümmersbruck äußerte sich Noll ebenfalls: Mit einem Planfeststellungsbeschluss rechne er Anfang 2015. Sollte die vorgesehene Bürgerbefragung ein negatives Ergebnis bringen, würde das 24-Millionen-Euro-Projekt aber in weite Ferne rücken. (gfr)
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