Und die Tuba bläst nicht der Huber

Fanny gibt den Takt vor und Hofmeir plaudert aus dem Nähkästchen. In seinem neuen Auftritt "Kein Aufwand, Teil 2" erzählt er zahlreiche neue Geschichten aus seinem Musikerleben. Mit dabei Guto Brinholi, sein Partner an der Gitarre. Bild: Bockisch
Fanny ist eine Tuba, aber nicht irgendeine: Sie ist das Instrument von Andreas Martin Hofmeir, Echo-Klassik-Preisträger, Professor am Salzburger Mozarteum und seinerzeit Gründungsmitglied von LaBrassBanda. "Wenn Fanny Andreas den Marsch bläst", heißt der Untertitel für das neue Programm des Künstlers, mit dem er am Dienstag, 20. Oktober, um 20 Uhr in den Casino-Saal am Schrannenplatz kommt.

Klar, dass die Beziehung zwischen Musiker und Instrument eine besondere Rolle spielt, die reichlich Anlass für Anekdoten bietet. Fanny gibt den Takt vor und Hofmeir plaudert aus dem Nähkästchen. In seinem neuen Auftritt "Kein Aufwand, Teil 2" erzählt er zahlreiche neue Geschichten aus seinem Musikerleben. Natürlich darf dabei Guto Brinholi, sein kongenialer Partner an der Gitarre, nicht fehlen.

Humorige Plauderstunde

Bei der musikalisch humoristischen Plauderstunde haben die beiden außerdem noch Kontrabass, Akkordeon, eine Trompete und Hofmeirs Posaune "Frau Griesmeier" mit im Gepäck. Schon der erste Teil seiner autobiografischen Lesung "Kein Aufwand" kam bestens an; jetzt lässt Andreas Martin Hofmeir die Fortsetzung mit vielen weiteren skurrilen Geschichten folgen, bei denen es sich um wahre Begebenheiten handelt. Wahrscheinlich ist das das Erfolgsrezept von Hofmeirs Kuriositäten - oder es liegt an seiner trockenen Art, die an Valentin oder Polt erinnert. Zu dem gibt es die Musik, die er mit seiner Tuba Fanny und dem brasilianischen Gitarristen auf die Bühne zaubert.

Kabarett groß und klein

Mit ihrem neckischen Programm sind Hofmeir und Brinholi in renommierten Kabarettstuben wie dem Bonner Pantheon und dem Münchner Lustspielhaus genauso daheim wie in Wirtshäusern oder auf großen Klassikbühnen wie der Hamburger Laeiszhalle. Karten sind im Vorverkauf zum Preis von 19 (ermäßigt 15 Euro) in der Tourist-Information am Hallplatz (10 233, tourismus@amberg.de) oder an der Abendkasse erhältlich. Dort kosten die Tickets 21 bzw. 17 Euro.
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