Und er wartet immer noch
Angemerkt

So, so, der Hans Meier und sein Golf. Das konnte der fiktive Herr ja nicht ahnen, als er 2004 vom damaligen OB zitiert wurde, dass er heute immer noch an der roten Ampel stehen muss. Elf Jahre später. Mittlerweile studieren die Kinder von Hans Meier vielleicht schon an der Technischen Hochschule am Kaiser-Wilhelm-Ring und betrachten Dilemma und Golf quasi aus der Vogelperspektive.

Eine grüne Welle gibt es in Amberg eben auch heute immer noch nicht. Rein subjektiv natürlich. Wenn eine Ampel Grün zeigt und der Autofahrer Gas gibt, schaltet die nächste auf dem Weg dorthin wieder auf Rot. Der Ruf nach zusätzlichen Zählschleifen wurde laut. Diese wurden allerdings in der Vergangenheit nicht angeschafft, da sie Geld kosten.

Sollte es tatsächlich daran scheitern, dieses für Amberg peinliche Problem in den Griff zu bekommen? Mittlerweile könnten die Kinder von Hans Meier eine Studie erarbeitet haben, aus der hervorgeht, wie viel Geld durch unnötige Brems- und Beschleunigungsprozesse der Autofahrer in all den Jahren in die Luft geblasen wurde.

Dafür hätte sich Hans Meier bestimmt jede Menge Zählschleifen kaufen können. Ein warmer Händedruck als Dank könnte ihm dafür gebühren. Und vielleicht sogar ein Pickerl auf der Ampel: "Grüne Welle sponsored by Hans Meier". Nur leider wird er das im Rückspiegel nicht mehr lesen können.



Nachgefragt

IG Metall mit Abschluss zufrieden

Amberg. (san) "Wir sind hochzufrieden", sagte Horst Ott, 1. Bevollmächtigter der Verwaltungsstelle Amberg der IG Metall, zum Tarifabschluss für die bayerische Metall- und Elektroindustrie. Alle drei Punkte, die der Gewerkschaft wichtig waren, finden seinen Worten nach ihren Niederschlag. Auch wenn die IG Metall in den Verhandlungsrunden 5,5 Prozent mehr Lohn gefordert hatte, "die 3,4 Prozent können sich sehen lassen", kommentierte Ott das Ergebnis.

Fortgeschrieben wird außerdem die Altersteilzeitregelung, die ausgelaufen wäre. "Das ist sehr gut, dass wir die wieder haben, für ganz viele ist das ein wichtiges Thema." Erfreut ist Horst Ott auch, "dass wir beim Anspruch auf Bildungszeit einen Fuß drin haben".

Der Gewerkschafter blickt zurück auf die Zeit der Warnstreiks und zieht diesbezüglich eine positive Bilanz: "Es hat sich gelohnt, dass wir da Gas gegeben haben."
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