und Ewigkeit
Unendlichkeit

Im Vortrag am Dienstag, 10. März, um 19.30 Uhr im Großen Rathaussaal steht das Motto der diesjährigen Universitäts-Tage "Unendlichkeit" aus theologischer Sicht im Mittelpunkt. Der Begriff der Unendlichkeit ist philosophischen Ursprungs und hat kein genaues Äquivalent in der Bibel. Die damit verbundenen Erfahrungen finden freilich ihren deutlichen Niederschlag in der Schrift und der theologischen Tradition: Die Erfahrung Gottes ist mit dem Bewusstsein für die Grenzen unseres Denkens und unserer Welt eng verbunden. Der Vortrag untersucht den Begriff der Unendlichkeit in seiner lebensweltlichen und theologischen Bestimmung und skizziert die christliche Rede von der Ewigkeit, die Geheimnis und Hoffnung zugleich zur Sprache bringt.

Prof. Dr. Wolfgang Schoberth studierte Soziologie, Theaterwissenschaften und Philosophie sowie Evangelische Theologie in Erlangen und Göttingen. Nach der Promotion im Fach Soziologie, Vikariat und der Habilitation im Fach Systematische Theologie lehrte er von 1994 bis 2007 an der Universität Bayreuth. Seit 2007 hat er den Lehrstuhl für Systematische Theologie I am Fachbereich Theologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg inne. Er ist dort gegenwärtig auch Universitätsprediger. Einlass ist um 19 Uhr, der Eintritt wie gewohnt frei.
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