Unsichtbar ausgestellt

Jan van Munsters künstlerischer Ansatzpunkt, so sehr mit dem Energiethema ein konzeptioneller Aspekt naheliegt, ist zunächst konkret. Wer sich mit vielen seiner Arbeiten auseinandersetzt, kommt um die Rekonstruktion physikalischer Prozesse nicht herum.

Wir sehen deshalb auch nicht allein die glitzernden, funkelnden Eiskristalle, nehmen nicht nur den schönen Schein des Eisstabes wahr, sondern auch den Kompressor, der den technischen Vorgang realisiert, heißt es in einer Mitteilung der Luftmuseums laut Professor Hermann Korte. Die Erzeugung bloßer ästhetischer Illusion sei dem Werk fremd. Die Energie des physikalischen Prozesses kehre in der Energie der künstlerischen Form wieder, die die Eisskulptur bestimmt. Durch sie werde das Unsichtbare sichtbar.

Gleichzeitig mit der Eröffnung der Ausstellung von Fotoarbeiten von Stephan Zirwes (siehe Artikel rechts) beginnt die Sonderausstellung Unsichtbar von Jan van Munster aus Oost-Souburg in den Niederlanden. Sie dauert bis Sonntag, 25. Januar.
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