Unterschriftenaktion der Eisberg-SPD für Erhalt der Filiale
Roter Nikolaus kämpft um Sparkasse

Gibt es noch eine Chance für die Sparkassen-Filiale am Eisberg? Die SPD fordert, den Kunden zumindest einen Geldautomaten und einen Kontoauszugsdrucker zu lassen. Bild: Hartl
Lässt sich die Sparkasse vielleicht doch noch erweichen? Die Eisberg-SPD will am Samstag mit einer Unterschriftenaktion Argumente gegen die geplante Schließung der Filiale an der Eglseer Straße (wir berichteten) sammeln. Den Vorstand der Bank fordert die Ortsvereinsspitze auf, "die Einrichtung eines Servicezentrums mit Geldautomat und Auszugsdrucker zu überprüfen".

Die Genossen bauen morgen wieder ihren traditionellen "Nikolaus-Infostand" auf. Von 9.30 bis 11.30 Uhr gibt's vor dem Getränkemarkt an der Ecke Eglseer-/Steinhauserstraße für die Großen Glühwein und für die Kleinen Süßigkeiten. SPD-Stadträte und Mitglieder des Ortsvorstands stehen Rede und Antwort.

Auf die Ankündigung des Geldinstituts, die Zweigstelle dicht zu machen, hatten Ortsverein und Stadtverband mit Verärgerung und Unverständnis reagiert. "Es ist für die Amberger SPD nicht nachvollziehbar, dass sich die örtliche Sparkasse nach vielen Jahren aus diesem Stadtviertel verabschiedet", unterstreicht Dieter Weiß, der stellvertretende Ortsvorsitzende. Dass diese Schließung "als Umzug in die Welserstraße bezeichnet wird", ändere nichts an der Tatsache, dass für viele Kunden vom Eisberg künftige Besuche der neu für sie zuständigen Filiale "mit erheblichen Mühen verbunden und für einige unmöglich sein werden".

In zahlreichen Gesprächen, berichtet Weiß, sei der Unmut der Leute über die Sparkassen-Entscheidung zum Ausdruck gekommen. Deshalb nun die Unterschriftensammlung. "Die Bürger haben so die Gelegenheit, ihr Bedauern über den Abzug der Sparkasse aus dem Eisbergviertel zu dokumentieren", betont Weiß.
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